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Der Tiroler Freiheitskampf 1809

Franz II. (seit 1804 Kaiser Franz I. von Österreich) hatte den Tiroler Deputierten versprochen, daß er die Grafschaft niemals aufgeben werde, doch konnte er dieses Versprechen nach der Katastrophe in der Dreikaiserschlacht von Austerlitz 1805 nicht einhalten.
Napoleon ließ seine süddeutschen Verbündeten Bayern und Württemberg zu Königreichen erheben und Baden zum Großherzogtum. Österreich mußte im Preßburger Frieden Tirol an Bayern abtreten.
Der Preßburger Vertrag bestimmte, daß der König von Bayern Tirol auf die gleiche Weise regieren solle wie zuvor die Habsburger. Das verstanden die Tiroler so, daß der König von Bayern nur im Rahmen jener Rechte herrschen dürfe, die schon die Habsburger innegehabt hatten. – Maximilian Joseph von Bayern.
Bayerns leitender Minister, der Freiherr von Montgelas, war ausschließlich dem Rationalismus verpflichtet und führte in Tirol „Reformen“ nach französischem Vorbild durch; sogar der Name „Tirol“ wurde verboten. Montgelas erhöhte die bestehenden Steuern und führte neue ein. Durch Napoleons Kontinentalsperre gegen England wurde der grenzübergreifende Handel verboten, doch gerade vom Durchgangshandel nach Italien hatte Tirol gelebt.
Die Predigten des Kapuzinerpaters Joachim Haspinger (1776–1858) hatten wesentlichen Anteil am steigenden Widerstandswillen der Landesbevölkerung.
Erzherzog Johann, ein Bruder des Kaisers, war Statthalter in Tirol gewesen und beriet Andreas Hofer, wie der Volksaufstand in Gang gesetzt werden könne.

Gescheiterte, aber heroische Erhebung gegen die Fremdherrschaft

Seit dem Ausbruch der Revolutionskriege am 20. April 1792 standen sich das revolutionäre Frankreich und Österreich feindlich gegenüber, und schon vor 1809 wurde Tirol in diese Kämpfe verwickelt. Die Franzosen als „Exporteure“ der Revolution mußten vor dem Waffenstillstand von Leoben (18. April 1797) in Tirol vor den fanatisch kämpfenden Bauern zurückweichen. Letztere waren Gegner, die nicht nur nicht vom Feudalismus „befreit“ werden wollten, sondern in den Franzosen Todfeinde und in ihrem Anführer Napoleon den Antichristen selbst erblickten. Derartige Feinde als die Inkarnation des Bösen schlechthin mußten in einem geradezu geheiligten Kampf nicht bloß besiegt, sondern vernichtet werden.

Von Dr. Mario Kandil

Hatte Franz II. (seit 1804 als Franz I. Kaiser von Österreich) nach dem für ihn verlustreichen Frieden von Lunéville (9. Februar 1801) Tiroler Deputierten noch versprochen, daß er sich von Tirol niemals auch nur einen Teil nehmen lassen werde, konnte er dieses Versprechen nach der Katastrophe in der Dreikaiserschlacht von Austerlitz (2. Dezember 1805) nicht einhalten. Der hiernach mit Frankreich geschlossene Friede von Preßburg (26. Dezember 1805) zwang Franz vielmehr zur Anerkennung der vom Franzosenkaiser Napoleon I. für seine süddeutschen Alliierten Bayern, Württemberg und Baden vorgesehenen Rangerhöhungen (Bayern und Württemberg wurden Königreiche, Baden Großherzogtum) und ihrer Landgewinne in Form österreichischer Gebiete. Und indem Franz ihnen in ihren Territorien die gleiche Souveränität wie jene einräumen mußte, die er in seinen eigenen Gebieten ausübte, sanktionierte er de facto die Aufspaltung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation in eine bloße Konföderation souveräner deutscher Einzelstaaten.[i]

Tirol wurde nach dem Willen Napoleons von Österreich an Bayern abgetreten. Artikel 8 des Preßburger Vertrags[ii] bestimmte, daß der König von Bayern von Tirol „auf die gleiche Weise, mit den gleichen Titeln, Rechten und Prärogativen Besitz nehmen [solle], wie sie vorhin Se. Majestät, der Kaiser von Deutschland und Österreich oder die Prinzen seines Hauses besessen haben und nicht anders“. Die letzten Worte (franz. „non autrement“) bildeten den Punkt, auf den die Tiroler später zur Legitimierung ihres Aufstands rekurrieren sollten.[iii] Auf Tiroler und auf österreichischer Seite wurde die Klausel so gedeutet, daß der König von Bayern einzig im Rahmen jener Rechte herrschen dürfe, die schon die Habsburger innegehabt hatten. Die Veränderung von Tirols landständischer Verfassung hätte also einen Bruch der Preßburger Vereinbarungen dargestellt und Tirol selbst oder Österreich zur Wiederherstellung der alten Zustände und Rechtsverhältnisse berechtigt – und sei es auch auf gewaltsamem Wege.

Rationalistische Reformen

Zwar versuchte König Maximilian I. Joseph, alles zu vermeiden, was als ein Eingriff in bisherige Rechte Beschwerden hätte provozieren können. Doch konterkarierte sein leitender Minister, Freiherr von Montgelas, die guten Absichten seines Monarchen durch Reformen nach französischem Vorbild. Zentral war dabei die Abschaffung der altständischen Tiroler Verfassung und deren Ersetzung durch die neue, aus dem Jahr 1808 stammende bayerische Scheinkonstitution seitens der völlig dem Rationalismus verpflichteten montgelasschen Bürokratie. Ohne jede Rücksichtnahme auf die historische Zusammengehörigkeit kam es zur Einteilung Tirols in drei Kreise. Für die Tiroler Gebirgsmenschen (und dies ist nicht respektlos gemeint) waren die bayerischen Beamten ohnehin bloß dahergelaufene Fremdlinge. So kam die Tiroler Erhebung nicht nur aus Treue zum angestammten Herrscherhaus zustande, sondern war ebenso ein Aufbäumen des innigsten Heimattrotzes.[iv]

Zu den Taktlosigkeiten der neuen bayerischen Herren, die stammesmäßig doch gar nicht weit vom Tirolertum entfernt waren, gesellte sich der Übereifer einzelner übernommener Österreicher. So wollte z.B. Graf Nyß, der Kreishauptmann von Schwaz, die Kaiserbirne in Königsbirne umtaufen lassen. Doch wie die Tiroler zu Bayerns König Maximilian I. Joseph standen, offenbart ganz deutlich ein Kalendereintrag des Innsbrucker Bürgers Stettner zum Verbot des Namens Tirol: Stettner spricht in diesem Eintrag vom bayerischen König als einem französischen Präfekten.[v]

Höhere Steuern und Handelsblockade

Um Napoleons finanziellen und militärischen Ansprüchen an Bayern gerecht zu werden, ergriff Montgelas neben geldpolitischen Maßnahmen auch fiskalische (Erhöhung bereits bestehender Steuern, Einführung einer Kopfsteuer), die einen wirtschaftlichen Aufschwung in Tirol im Keim erstickten. Dazu schadete Napoleons Kontinentalsperre gegen England dem Handel Tirols ebenso wie der Wegfall des Warenverkehrs mit Österreich. Denn es wurde nicht bloß die englische Warendurchfuhr, sondern auch solche anderer Herkunft vollständig untersagt. Von dem Durchgangshandel nach Italien aber hatte Tirol gelebt, und aus dessen Erträgen allein konnte es seine Getreideeinfuhr bestreiten. Vergebens erhoben Bozener Patrizierfamilien wegen des Verfalls ihrer Märkte Einspruch gegen die Unterbindung.[vi]

Wehrpflicht

Hatten die Tiroler zuvor gegen die Willkür der österreichischen Behörden gekämpft, rangen sie nun mit der bayerischen Verwaltung. Daher vergaßen die meisten Tiroler, daß schon Kaiser Joseph II. mit seinen Reformen mehr Kontrollen und Vereinheitlichung angestrebt hatte. Für besonderen Unmut sorgte Bayerns Mißachtung der alten Tiroler Wehrverfassung in Gestalt des Landlibells des Kaisers Maximilian I. aus dem Jahr 1511. Demnach mußte Tirols Bevölkerung außerhalb des eigenen Lands keinen Waffendienst leisten. Jetzt allerdings sollten Tirols dienstfähige Männer der in Bayern geltenden allgemeinen Wehrpflicht unterschiedslos unterworfen sein. Der Protest dagegen manifestierte sich in Widerstand bei den ab 1808 systematisch durchgeführten Truppenaushebungen und in Desertionen. Dazu flohen viele Wehrpflichtige ins Gebirge oder leisteten Widerstand, so daß die ängstlich gewordenen Behörden wegen der entstehenden Unruhen die Durchführung der Konskription – so wurde seinerzeit die Aushebung von Soldaten genannt – abbrechen mußten.[vii]

Kulturkampf und Kirchenkampf

Noch größeren Aufruhr provozierte die Wiedereinführung der josephinischen Kirchenreform. Damit sollten die Amtskirche dem Staat unterstellt, der kirchliche Besitz neugeordnet sowie der Kultus reformiert werden. Speziell dessen Auswüchse sah Montgelas als Abirrung von wahrer Frömmigkeit an und bekämpfte diesen „Aberglauben“. So wurde für die Tiroler der Kampf gegen das mit Frankreich verbündete Bayern zu einem regelrechten „Kulturkampf“. Gerade die Eingriffe in das religiöse Leben provozierten den „Kirchenkampf“ der einfachen Bevölkerung und des Klerus. Begonnen hatte dieser Kampf mit dem Verbot der Mitternachtsmette zu Weihnachten 1806. Sukzessive wurden Prozessionen, Bittgänge, Wallfahrten wie auch das Beten des Rosenkranzes untersagt. Es kam zur Landesverweisung der Bischöfe von Chur und Trient, überdies zur Verhaftung widerspenstiger Priester, zum Verkauf von Kirchengeräten und Ornaten, und manche von alters her gewohnten Feiertage wurden einfach abgeschafft. All diese Dinge erweckten bei den einfachen Gebirgsbewohnern fast zwangsläufig den Eindruck, in München herrsche eine gottlose Regierung von Freimaurern. Überhaupt wurde der Zorn der frommen, gottesfürchtigen Tiroler mit ihren kirchlichen und religiösen Empfindungen elementar angefacht. Schließlich kämpften sie mit alledem ja immerhin auch um ein Stück ihres Volkslebens, um den Erhalt ihrer tradierten Eigenart.[viii]

Der Aufstand

„Kulturkampf“ wie „Kirchenkampf“ zeigen, daß es sich beim Widerstand der Tiroler nicht nur um eine Frontstellung gegen Besatzung und Fremdherrschaft handelte, wie sie in Europa ab 1808/09 gegen die napoleonische Dominanz zunehmend vorkam. Die Bewegung der Tiroler Landbevölkerung trug auch Züge eines Kampfs gegen die Moderne und gegen die von der Aufklärung propagierten Ziele, wohingegen viele aufgeklärte und gebildete Bürger in Städten wie Innsbruck und Bozen die bayerischen Reformen als durchaus zeitgemäß betrachteten und sich nicht gegen sie stellten. Letztlich brachte die Zwangsaushebung von Rekruten für die bayerische Armee das Faß zum Überlaufen. Hatte die Gärung in Meran durch Militäreinsatz und Entfernung des fanatisch-reaktionären Kapuzinerpaters Haspinger rasch ein Ende gefunden, war sie im Passeiertal, der Heimat des Sandwirts Andreas Hofer, keineswegs so leicht zu dämpfen. Es ist jedenfalls bezeichnend, daß sich dort, wo der „Kirchenkampf“ am heftigsten tobte (etwa in Meran und im Passeiertal), später der Aufstand am schnellsten zu organisieren vermochte.

Keinesfalls kann die These aufrechterhalten werden, daß der Aufstand für die bayerischen Behörden ganz unerwartet über Tirol gekommen wäre oder daß nur die Regierung in Wien durch Hetze ein kritisches Klima im Land erzeugt hätte. Die bayerische Regierung war lange vor dem Frühjahr 1809 durch ihre Beamten informiert, was sich da zusammenbraute. Doch Generalleutnant Wrede überzeugte Montgelas und König Max Joseph, ein Aufstand in Tirol könne von seinen Soldaten in wenigen Tagen unterdrückt werden. Von Tirol, das von einem dichten Netz von Agenten, Nachrichten und Propaganda durchzogen war, liefen so manche konspirativen Fäden nach Wien hinüber, speziell zu dem Erzherzog Johann, einem Bruder des Kaisers. Er war zuvor dessen Statthalter in Tirol gewesen und hatte für alle Tiroler Klagen auch jetzt ein offenes Ohr. Als am Kaiserhof in Wien der Wille zu einem erneuten Krieg gegen Frankreich heranreifte, verdichteten sich diese Beziehungen. Im Januar 1809 holte sich z.B. Andreas Hofer selbst bei Erzherzog Johann und bei dessen Ratgeber, dem Juristen und Historiker Joseph von Hormayr, Anweisungen dafür, wie der Volksaufstand in Gang gesetzt werden könne. Hofer stammte aus dem unruhigen Passeiertal und aus der Nähe der renitenten Stadt Meran.[ix]


[i] Willy Andreas: Das Zeitalter Napoleons und die Erhebung der Völker, Heidelberg 1955, S. 332.
[ii] „Friedensvertrag von Preßburg, 26. Dezember 1805“; in: Heinrich Wolfensberger (Bearb.): Napoleonische Friedensverträge. Campo Formio 1797 – Lunéville 1801 – Amiens 1802 – Preßburg 1805 – Tilsit 1807 – Schönbrunn 1809, Neubearb. v. Peter Hersche, 2. Aufl., Bern 1973, S. 38–41.
[iii] Vgl. zu dieser Klausel Hans von Voltelini: „Die Klausel ‚Non autrement‘ des Pressburger Friedens“; in: Mitteilungen des österreichischen Instituts für Geschichtsforschung 32 (1911),
S. 113.
[iv] Andreas: Das Zeitalter Napoleons, S. 397.
[v] Ebd.
[vi] Ebd.
[vii] Ebd.
[viii] Ebd., S. 397 f.
[ix] Ebd., S. 398.
Für besonderen Unmut sorgte Bayerns Mißachtung der alten Tiroler Wehrverfassung, wonach die Tiroler Bevölkerung außerhalb des eigenen Lands keinen Waffendienst leisten mußte. Noch größeren Aufruhr verursachte die Kirchenpolitik: das Verbot von Prozessionen und Wallfahrten, ja sogar des Betens des Rosenkranzes, und die Abschaffung zahlreicher Feiertage. – Noch heute sind Prozessionen, wie hier die der Schützenkompanie Patsch, ein prägendes Element der Tiroler Kultur.
Napoleon verfügte, daß sämtliche bewaffneten Tiroler sofort hinzurichten und „sämtliche angesehenen Einwohner“ eines Dorfs, in dem ein französischer oder bayrischer Soldat tot aufgefunden werde, unverzüglich zu töten seien. In der Stadt Schwaz wurden 40 Zivilisten grausam zu Tode gefoltert und mehr als 100 Mädchen und Frauen vergewaltigt. – Foto von Schwaz heute.
Erzherzog Karl, auch er ein Bruder von Kaiser Franz, gelang es zum ersten Mal, Napoleon in einer offenen Feldschlacht zu besiegen. Er verkündete, Österreich werde kämpfen „um Deutschland seine Unabhängigkeit und seine nationale Ehre zurückzugeben“. Doch dem Sieg von Aspern am 21./22. Mai folgte die Niederlage von Wagram am 5./6. Juli, und Tirol verblieb bei Bayern.
Anton von Gasteiger (1780–1860) war einer der wichtigsten Unterführer von Andras Hofer.
Die Terrormaßnahmen Napoleons konnten den Widerstand der Tiroler Bevölkerung nicht brechen, und Frankreichs hochmütiger Marschall Lefebvre mußte nach der dritten Schlacht am Berg Isel, in der sich Andreas Hofer erneut behaupten konnte, den Rückzug antreten. Am 15. August 1809 zog Hofer abermals in Innsbruck ein und hoffte auf die Unterstützung Wiens, die ihm Kaiser Franz im Wolkersdorfer Handbillett schriftlich versprochen hatte.
Im Frieden von Schönbrunn (14. Oktober 1809) reduzierte Napoleon Österreich durch extrem harte Bedingungen zu einer Macht zweiten Rangs und besiegelte die Zerstückelung Tirols, dessen Süden an das Königreich Italien und dessen östliche Bezirke direkt an Frankreichs „Illyrische Provinzen“ fielen. Der Rest inklusive Vorarlbergs verblieb bei Bayern. Andras Hofer wurde durch Verrat entdeckt und gefangengenommen. Am 20. Februar 1810 starb er unter den Salven eines Hinrichtungskommandos auf den Wällen der Festung Mantua.

Krieg gegen Frankreich

Unter dem Eindruck des im Frühjahr 1808 ausgebrochenen spanischen Volksaufstands gegen Napoleon und der in Deutschland immer heftigeren patriotischen Agitation entschied sich der Wiener Hof für die Vorbereitung eines neuen Kriegs gegen das napoleonische Frankreich. Flankierend sollten die Bildung einer österreichischen „Landwehr“ und die jetzt auch offizielle Aufwiegelung der Tiroler stattfinden. Für den meist gut informierten Napoleon kam das alles nicht überraschend, und kehrte er auch bereits früher als geplant aus Spanien zurück. Doch das Losschlagen des von ihm schon in drei Kriegen besiegten Österreich hatte er erst für Ende April oder Mitte Mai erwartet. So aber verkündete schon am 10. April 1809 Erzherzog Karl, ein weiterer Bruder von Kaiser Franz, in einem Aufruf der „deutschen Nation“, Österreich werde kämpfen, „um Deutschland seine Unabhängigkeit und seine nationale Ehre zurückzugeben“. Denn, so Karl an Österreichs Soldaten gerichtet, „die Freiheit Europas hat sich unter eure Fahnen geflüchtet“[1].
Einen Tag zuvor hatten österreichische Einheiten die Tiroler Grenze überschritten, und es war bei der Zwangsaushebung von Rekruten für Bayerns Armee in Tirols Landeshauptstadt Innsbruck der Aufstand ausgebrochen. Andreas Hofer stellte sich als (selbst-)„ernannter Kommandant“ an die Spitze der Bewegung. Nachdem er am 11. April bei Sterzing einen ersten Erfolg gegen die Bayern erkämpft hatte, fand einen Tag später die erste Berg-Isel-Schlacht bei Innsbruck statt. Der Tiroler Angriffswut vermochten die bayerischen Truppen nichts entgegenzusetzen, und am Ende kapitulierten ein ganzes französisches Armeekorps sowie einige bayerische Regimenter. Am 14. April zogen die Österreicher in Innsbruck ein.[2]

Doch Napoleons blitzschnelles persönliches Erscheinen auf dem bayerischen Kriegsschauplatz wandelte die für ihn gefährlich gewordene militärische Lage. Vor dem Hintergrund der Niederlagen, die Österreich nun gegen den Korsen in Süddeutschland erlitt, und des dadurch erzwungenen Rückzugs von Erzherzog Karl nach Böhmen hatten in der Folgezeit auch die bayerischen und die französischen Truppen unter Marschall François-Joseph Lefebvre in Tirol Erfolge zu verzeichnen: Sie konnten Teile Tirols erneut unter ihre Kontrolle bringen und Innsbruck zurückerobern (11. Mai). Am 13. Mai 1809 – jenem Tag, an dem die Franzosen kampflos in Wien einrückten – erfochten Bayern und Franzosen bei Wörgl gegen den Tiroler Landsturm und die regulären österreichischen Truppen des Generals Chasteler einen Sieg.[3]

Napoleon, der sein Hauptquartier im Schloß Schönbrunn bezogen hatte, setzte sich dort neben dem preußischen Major Ferdinand von Schill, der im April 1809 auf eigene Faust eine Erhebung gegen Frankreich unternommen hatte und auf dessen Kopf der Franzosenkaiser nun einen Preis aussetzte, auch mit den Tiroler Insurgenten auseinander. Er ordnete an, diese ebenfalls als „Räuber“ (franz. „brigands“) zu behandeln, und erließ folgenden martialischen Befehl:
„Sämtliche Tiroler, die bewaffnet gefangengenommen werden, werden sofort erschossen oder aufgehängt! Wo immer in einem Dorf, in einem Kreis oder in einem Landgericht ein französischer oder bayerischer Soldat tot aufgefunden wird, soll dasselbe Dorf, derselbe Kreis oder dasselbe Gericht binnen vierundzwanzig Stunden verbrannt werden! Sämtliche angesehenen Einwohner, auch wenn sie ohne Waffen angetroffen werden, sind unverzüglich durch den Strang hinzurichten!“[4]

Die grausamen Anordnungen des Kaisers, der von den antifranzösischen Erhebungen offenbar gehörig die Nase voll hatte, wurden in die Tat umgesetzt: Sein Marschall Lefebvre drang zusammen mit den bayerischen Generälen Deroy und Wrede in Tirol weiter vor und überzog das Land mit einer Orgie von Kriegsverbrechen: Bei einem Massaker in der Stadt Schwaz wurden am 15. Mai 40 Zivilpersonen grausam zu Tode gefoltert und mehr als 100 Mädchen und Frauen auf viehische Art vergewaltigt. Selbst das bayerische Armeebulletin mußte dies eingestehen: „Die Blut- und Mordszenen in Schwaz waren schrecklich, die Wut der Soldaten war ohne Grenzen.“[5] So eilte den Franzosen und Bayern ein blutiger Schrecken voraus, als sie am 19. Mai Tirols Hauptstadt Innsbruck besetzten.

Preisgabe Andreas Hofers durch Kaiser Franz I.

Würde Tirol nach dem Abmarsch der Österreicher zu einem „zweiten Spanien“ werden? Jetzt wurde Andreas Hofer zum wahren Führer des Aufstands, indem er seine Zuversicht und seinen Mut auf seine Umgebung zu übertragen verstand. Mit ungefähr 12.000 Schützen und zahlreichen Landwehrmännern brach er am 24. Mai von Sterzing auf, fest dazu entschlossen, Tirols Hauptstadt erneut vom Feind des Lands zu befreien. Einer von Hofers Mitstreitern und Unterführern, Anton von Gasteiger, hat über den Beginn des Angriffs auf Innsbruck am 25. Mai Folgendes berichtet:
„Gleich am nördlichen Ende des Marktfleckens Matrei teilen sich die Straßen, von denen die eine links über den Schönberg nach Innsbruck, die andere rechts über die Ellbögen nach Hall führt. Dort auf dem Scheidepunkt stand nun Hofer in eigener Person, umgeben von seinem […] Generalstab, und wies jede der vorüberziehenden Heeresabteilungen in die Vormarschrichtung ein. Beide Hände in seinen Ledergurt gesteckt, erhob er nur bald den einen, bald den andern Fuß und begleitete mit dieser Gebärde jeden seiner Befehle. […] ‚Also werde ich die Avantgarde bilden?‘ fragte ich. ‚Oes seid halt die ersten‘, erwiderte der Sandwirt. ‚Und was hab ich zu tun? Wie sieht unser Operationsplan aus?‘ frug ich weiter. ,Wenn Oes die Bayern trefft, so schlagt drauf los und werft sie über den Berg hinab!‘ lautete kurz und inhaltsschwer der Befehl, der alle weiteren Bedenken zu Boden schlug.“[6]

Am 25. und 29. Mai kam es am Berg Isel zu zwei weiteren Gefechten, nach denen sich die bayerischen Truppen unter dem General Deroy geschlagen ins Unterinntal zurückziehen mußten. Der Rückzug artete zuletzt in eine wilde Flucht nach Kufstein aus. Als Folge davon zog Hofer am 30. Mai 1809 in Innsbruck ein. Hormayr nahm mit Erzherzog Johann und Kaiser Franz Verbindung auf und war dann für die Verbreitung des kaiserlichen Briefs in Tirol verantwortlich, der sich als überaus folgenreich erweisen sollte: des Wolkersdorfer Handbilletts. Darin versprach Kaiser Franz I. unter dem Eindruck des durch Erzherzog Karl am 21./22. Mai 1809 bei Aspern und Eßling über Napoleon errungenen Siegs[7] nicht bloß, daß die Grafschaft Tirol einschließlich Vorarlbergs „nie mehr“ von Österreich getrennt werden solle. Er versprach auch, daß er als Kaiser „keinen anderen Frieden unterzeichnen werde als den, der dieses Land an Meine Monarchie unauflöslich knüpft“[8]. Durch dieses eindeutige und souveräne Versprechen hatte der Kaiser selbst sein Wort Tirols „Oberkommandant“ Hofer verpflichtet und dessen Widerstandskampf legitimiert, ja sogar angeordnet. Aus heutiger Sicht trägt Franz I. für den Untergang Andreas Hofers unzweifelhaft die persönliche Verantwortung. Daran kann nicht herumgedeutelt werden!

Die Wolkersdorfer Erklärung löste bei Hofer wie auch bei den anderen Tiroler Patrioten eine Euphorie aus, die sich mit den tatsächlichen militärischen Begebenheiten überhaupt nicht deckte. Nach Heranziehung von Verstärkungen rückte Napoleon von den Donauauen in das offene Marchfeld vor und griff die zögernden Österreicher an. Am 5./6. Juli 1809 blieb die Grande armée bei Wagram in einer der blutigsten Schlachten der napoleonischen Kriege siegreich und entschied damit den ganzen Krieg zugunsten Frankreichs. Doch Napoleon war diese Schlacht durch seinen Verlust an Mannschaften und Offizieren fast so teuer zu stehen gekommen wie die besiegten Österreicher.[9] Bei Wagram entschied sich auch das Schicksal der Tiroler, die von Kaiser Franz und dem nicht energisch genug operierenden Erzherzog Karl danach im Stich gelassen wurden. Von Napoleon hatten sie nicht die geringste Gnade zu erwarten.

Ohne Rücksprache mit dem nach Ungarn geflohenen Kaiser Franz schloß Erzherzog Karl am 12. Juli 1809 in Znaim mit Napoleon einen Waffenstillstand. Artikel 4 stipulierte die sofortige Räumung Tirols und Vorarlbergs durch Österreichs Truppen. Zwar wollte Franz den Waffenstillstand zuerst nicht akzeptieren, doch begriff er zusehends die Tragweite seiner im Wolkersdorfer Handbillett geäußerten Versprechungen und ließ seine Tiroler über das ihnen nun drohende Schicksal zunächst im Unklaren. Aufgrund dieses feigen Verhaltens glaubte Andreas Hofer an ein Weiterkämpfen Österreichs und hielt die Meldungen über den Waffenstillstand lediglich für „welsche Arglist“.[10]

Heroische Fortsetzung des Kampfs

Angesichts seines trotz des Siegs leicht angekratzten Ruhms wollte der erzürnte Napoleon nunmehr an den Tirolern ein blutiges Exempel statuieren, um so die Widerständler in den von ihm besetzten Ländern insgesamt abzuschrecken. Daher gab er seinem Marschall Lefebvre die Order, „schrecklich“ zu sein. Am 30. Juli zog Lefebvre in Innsbruck ein und unterstellte die nun rasch gebildeten Spezialgerichte einer bayerischen Hofkommission.[11]

Doch die Terrormaßnahmen Napoleons konnten den Widerstand der Tiroler Bevölkerung nicht brechen. Vielmehr glaubte diese der Parole Hofers, man habe nichts mehr zu verlieren, und kämpfte mit gesteigertem Fanatismus weiter. Naiv forderte der Sandwirt den Marschall Lefebvre zum militärischen Stillstehen auf, da er Frankreichs Einrücken in Tirol als Bruch der Waffenruhe auslegte. Lefebvre, der nunmehr den wahren Anführer der Tiroler kannte, antwortete mit Hofers sofortiger Ächtung. In einem Tagesbefehl nannte er ihn einen „Rebellenhauptmann“ und forderte jeden auf, ihn in Haft zu nehmen und innerhalb von 24 Stunden ohne Verfahren zu erschießen. Voller Verachtung warnte der aus dem Elsaß stammende Lefebvre das „dumme Bauernvolk“ davor, seiner militärischen Macht widerstehen zu wollen.[12] Dieser Hochmut sollte sich für ihn schon sehr bald rächen. Am 12. August begann am Berg Isel eine weitere Schlacht, bei der rund 16.000 französische, bayerische und sächsische Soldaten unter Lefebvres Kommando einem etwa ebensogroßen Tiroler Schützenaufgebot unter der Führung Hofers gegenüberstanden. Letztere sahen nach der von Napoleon angeordneten Verhaftung des Papstes Pius VII. in ihrem Widerstand gegen die landfremden Franzosen einen „Glaubenskampf“ und fochten deswegen mit noch mehr Fanatismus. Wiewohl die Kämpfe keine Entscheidung brachten, entschloß sich Lefebvre angesichts seiner hohen Verluste zum Rückzug vor den „dummen“ Tirolern.

Nach seinem nun schon dritten Einzug in Innsbruck am 15. August nahm Andreas Hofer als „Oberkommandant“ das Land Tirol als legitimer Vertreter der ruhenden Macht des Kaisers Franz I. provisorisch in Besitz. Die meist aus Hofers engeren Mitkämpfern gebildete „Bauernregierung“ tat sich in der Folge allerdings mangels administrativer Erfahrung mehr durch Dilettantismus als durch eine kompetente Verwaltung hervor. Napoleon aber war außer sich vor Zorn ob der neuerlichen Niederlage seiner kampferprobten Truppen gegen die Tiroler, die für ihn bloß Wilde waren, die mit aller Strenge gezüchtigt werden mußten. Der Kaiser der Franzosen ordnete an, daß Tirol erst beim Friedensschluß mit Österreich wieder in Besitz zu nehmen sei. Seine persönliche Rache am Sandwirt Hofer schob er bis dahin erst einmal auf.[13]

Friede von Schönbrunn und Ende der Erhebung

Hofers Hoffnung auf Österreich wurde bei den Friedensverhandlungen mit Napoleon rasch zunichte. Dieser wollte der Kriegspartei in Wien ein für allemal eine Wiederaufnahme des Kampfs unmöglich machen und darum Österreich durch extrem harte Friedensbedingungen zu einer Macht zweiten Rangs reduzieren. Dies setzte er mit dem Frieden von Schönbrunn (14. Oktober 1809) in die Tat um. Durch Abtrennung des adriatischen Küstengebiets wurde Österreich vom Meer abgeschnitten und mit einer horrenden Kriegskontribution belegt, während Tirol bei Bayern blieb. Napoleon sagte den Teilnehmern an der Tiroler Erhebung aber immerhin eine Amnestie zu.[14]

Hofer und seine Mitstreiter beschlossen, den Schönbrunner Frieden als Betrug zu ignorieren und weiterzukämpfen – obwohl abzusehen war, daß Österreich keine Hilfe mehr leisten würde. So kam es am 1. November 1809 am Berg Isel erneut zu einer Schlacht, und diesmal wurden die Tiroler von Bayern und Franzosen besiegt. Zwar rief Hofer am 11. November seine Landsleute nochmals zum Widerstand auf, doch konnten letzte kleinere Erfolge der Tiroler nicht verhindern, daß Bayern und Franzosen das aufrührerische Land besetzten, über das nun eine Welle der Rachejustiz hereinbrach. Denn Napoleon, der in der Freiheitsbewegung der Tiroler ebenso wie derjenigen der Spanier bloß ein Aufbäumen mittelalterlicher Rückständigkeit erblickte, war gegen die Tiroler besonders ergrimmt. Ahnte er doch wohl angesichts ihres Widerstands dunkel, was trotz ihrer Niederlage gegen ihn die Bedeutung ihrer Erhebung mit Blick auf ganz Deutschland bedeutete: Sie war Beispiel und Vorläufer für die kommende allgemeine Erhebung eines unter der französischen Fremdherrschaft schmachtenden Volks, von dem die Tiroler lediglich ein Teil waren.[15]
Am Ende des Winters 1809/10 wurde der ungleiche Kampf der Tiroler gegen Franzosen und Bayern durch die Zerstückelung Tirols besiegelt. Längst hatte Napoleon diese erwogen und benutzte die in Tirol herrschende Mißstimmung gegen Bayern, um Montgelas im Teilungsvertrag vom 28. Februar 1810 die neue Gebietsverteilung abzupressen. Südtirol mit Bozen kam ans Königreich Italien, während die östlichen Bezirke Tirols dem neu gebildeten französischen Staatsgebilde der Illyrischen Provinzen angegliedert wurden. Der Rest von Tirol verblieb bei Bayern, das auch Vorarlberg behalten durfte. Doch letzteres wurde von Tirol abgetrennt. Trotz alledem erstarb die Anhänglichkeit der Tiroler an Österreich und an dessen Herrscherhaus keineswegs.[16]

Hofer sah sich zur Flucht genötigt, wurde aber Anfang Januar 1810 von dem Bauern Franz Raffl in seinem Versteck entdeckt. Dieser verriet Hofer, und schon am 28. Januar 1810 wurde der Sandwirt von französischen Soldaten verhaftet. Sie brachten ihn nach Mantua, wo er auf ausdrücklichen Befehl Napoleons vor ein Kriegsgericht gestellt wurde. Ohne daß Österreich bei Napoleon zu intervenieren versuchte, verurteilte das Tribunal den Anführer des Tiroler Aufstands zum Tod durch Erschießen – was ganz im Sinne des Franzosenkaisers war. Gegen 11 Uhr am Vormittag des 20. Februar 1810 starb der bis zuletzt mannhafte Andreas Hofer unter den Salven des Hinrichtungskommandos auf den Wällen der Festung Mantua. Seinen Namen und Ruhm überlieferte das Volkslied den nachfolgenden Generationen und sorgte so dafür, daß der Tiroler Freiheitskampf bis zum heutigen Tage unvergessen ist.[17] Hier sei das „Hofer-Lied“, das seinerzeit in ganz Deutschland gesungen wurde, in seinen drei Strophen zitiert:

„Zu Mantua in Banden
der treue Hofer war.
Zu Mantua zum Tode
führt ihn der Feinde Schar.
Es blutete der Brüder Herz.
Ganz Deutschland, ach, in Gram und Schmerz!
Mit ihm das Land Tirol,
mit ihm das Land Tirol.
Die Hände auf dem Rücken
Andreas Hofer ging
mit ruhig festen Schritten,
ihm schien der Tod gering.
Der Tod, den er so manches Mal
Vom Iselberg geschickt ins Tal!
Im heil’gen Land Tirol,
im heil’gen Land Tirol.
Doch als aus Kerkers Gittern
im festen Mantua
die treuen Waffenbrüder
die Händ’ er strecken sah,
da rief er laut: ‚Gott sei mit euch,
mit dem verrat’nen Deutschen Reich!
Und mit dem Land Tirol,
und mit dem Land Tirol.“[18]

Der Freiheitskampf der Tiroler ist – um es noch einmal zu betonen – letzten Endes besonders deswegen gescheitert, weil der wankelmütige und wenig heldenhafte Kaiser Franz I. die Tiroler zuerst in den Kampf gegen Frankreich geschickt, sie dann jedoch nach der Niederlage seiner Hauptarmee bei Wagram schmählich im Stich und sich selbst überlassen hatte. Der Historiker Wolfgang Venohr stellte die Frage, ob an jenem 20. Februar 1810, dem Tag der Hinrichtung Andreas Hofers, jemandem (Franz I.) in Wien das Gewissen geschlagen habe. Venohr zufolge hätte sofort nach der Verhaftung Andreas Hofers eine Intervention des Wiener Hofs zugunsten des tapferen Freiheitskämpfers erfolgen müssen. Als künftiger Schwiegervater Napoleons habe Franz I. sicher Möglichkeiten zur Einflußnahme gehabt, doch nichts sei geschehen.[19] Dem ist wohl nichts weiter hinzuzufügen.


[1] Wolfgang Venohr: Napoleon in Deutschland. Zwischen Imperialismus und Nationalismus 1800–1813, 2. Aufl., München 1998, S. 203.

[2] Ebd., S. 204 f.

[3] Ebd., S. 210; Andreas: Das Zeitalter Napoleons, S. 399.

[4] Zit. n. Venohr: Napoleon in Deutschland, S. 211.

[5] Zit. n. ebd.

[6] Zit. n. ebd., S. 213.

[7] Vgl. dazu u.a. Jacques Bainville: Napoleon, München 1950, S. 358 f.; Siegfried Fiedler: Grundriß der Militär- und Kriegsgeschichte. Bd. 2: Das Zeitalter der Französischen Revolution und Napoleons, München 1976, S. 237 f.

[8] Erklärung des Kaisers Franz I. von Österreich, Wolkersdorf, 29. Mai 1809 (Wolkersdorfer Handbillett) (online unter 1809.tessmann.it/portal1809/eintrag/katalog/lexikon/wolkersdorfer-handbillett).

[9] Bainville: Napoleon, S. 361 f.; Fiedler: Das Zeitalter der Französischen Revolution, S. 238.

[10] Andreas: Das Zeitalter Napoleons, S. 400.

[11] Venohr: Napoleon in Deutschland, S. 217.

[12] Ebd.

[13] Ebd., S. 218.

[14] Ebd., S. 221; Andreas: Das Zeitalter Napoleons, S. 403 f.

[15] Andreas: Das Zeitalter Napoleons, S. 406 f.

[16] Ebd., S. 407 f.

[17] Ebd., S. 408.

[18] Zit. n. Venohr: Napoleon in Deutschland, S. 231.

[19] Ebd.

 
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