Nach alter Tradition wird das Christentum stets in Zusammenhang mit dem Judentum gesehen, und das hat seinen konkreten Grund darin, daß der Sohn Gottes als Jude auf dieser Welt erschienen ist, um die Versprechungen zu erfüllen, die Gott seinem Volk Israel gemacht hatte. Aber bekanntlich hat dieses Volk Jesus weder erkannt noch als Messias anerkannt und ihn statt dessen den Römern ausgeliefert mit der Forderung, ihn zu kreuzigen. Trotzdem hat die Christenheit die heiligen Schriften des Judentums in den Kanon ihrer Heiligen Schrift aufgenommen und trägt sie bis heute in den Lesungen ihrer Gottesdienste vor.
![]() |
![]() |
Die Christen erkennen also das Judentum als die Vorgängerin ihrer eigenen Religion an, während die Juden es bis heute ablehnen, das Christentum als legitimen Erben ihrer prophetischen Schriften zu sehen. Im Talmud wird Christus sogar auf unflätige Weise beleidigt, was nicht wenig zu der alten Abneigung der Christen beigetragen und sogar zu Pogromen geführt hat. Vor allem im Mittelalter war es den Christen völlig unverständlich, warum ausgerechnet jenes Volk, zu dem Gott seinen Sohn gesandt hatte, diesen so entschieden ablehnte, während doch alle Völker des alten Orients, des Mittelmeergebiets und schließlich Europas ihn angenommen hatten: Syrer und Babylonier, Ägypter und Äthiopier, die Völker Kleinasiens, Armenier und Georgier, Griechen und Römer, schließlich Kelten, Germanen und Slawen.
Jesus hatte einst einer Kanaaniterin erklärt: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt“ (Mt 15,24), aber ausgerechnet diese verlorenen Schafe ließen sich nicht heimholen. So ergab sich die verwirrende historische Entwicklung: Christus war zwar zu den Juden gekommen, aber das Christentum kam zu den Heiden.
Diese paradoxe Geschichte hat zuerst den Apostel Paulus verwirrt, der allgemein als Heidenapostel gilt. Er legte sich das für ihn Unverständliche so zurecht: „Durch ihre [der Juden] Sünde ist das Heil zu den Heiden gekommen, um sie eifersüchtig auf diese zu machen. Wenn aber ihre Sünde für die Welt Reichtum bedeutet und ihre Minderung für die Heiden Reichtum, um wieviel mehr ihre Fülle? Euch Heiden aber sage ich: Solange ich Heidenapostel bin, werde ich meinem Amte Ehre machen; vielleicht könnte ich doch meine Volksgenossen zur Nacheiferung anregen und einige aus ihnen retten“ (Röm 11,11–14). Als ein Mann „aus dem Volke Israel, aus dem Stamme Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, in der Stellung zum Gesetz ein Pharisäer“ (Phil 3,5) erschien es ihm unverständlich, daß ausgerechnet die Juden Jesus als Messias ablehnten, während die Heiden ihn annahmen.
Hölderlin sah darin kein Problem, denn er betrachtete Christus nicht im Kontext des Judentums, sondern im Lichte seines ausgeprägten Philhellenismus im Zusammenhang mit der Mythologie und Religion der antiken Griechen. In seinen Augen war Christus „Herakles’ Bruder“ und „Bruder auch des Eviers, der / An den Wagen spannte / Die Tiger“, wie er in der späten Hymne „Der Einzige“ schreibt[i]. „Der Evier“ ist Dionysos. Hölderlin stellt also Christus in eine Reihe mit dem griechischen Gott Dionysos und dem Halbgott Herakles, was wohl jeden befremdet, der mit seinem Weltbild nicht vertraut ist.
Hölderlin hatte sich während seiner Studienjahre in die griechische Literatur nicht nur eingelesen, wie viele seiner Zeitgenossen, sondern so tief eingelebt, daß er offensichtlich auch an die antiken Götter glaubte und deshalb keine Schwierigkeit damit hatte, Griechentum und Christentum als eine Einheit zu betrachten. Dabei urteilte er merklich anders als sein großes Vorbild Schiller. Dieser hatte in seinem Gedicht „Die Götter Griechenlands“ geschrieben:
Ausgestorben trauert das Gefilde,
Keine Gottheit zeigt sich meinem Blick –
Ach, von jenem lebenswarmen Bilde
Blieb der Schatten nur zurück.
Alle jene Blüten sind gefallen
Von des Nordens schauerlichem Wehn:
Einen zu bereichern unter allen,
Mußte diese Götterwelt vergehn.[ii]
Hier erscheint Christus (ungenannt) als der Eine, dem im kalten Norden alle anderen Götter geopfert worden sind; für Hölderlin dagegen ist er einer von ihnen, und zwar (zeitlich) der letzte in ihrer Reihe. In einem anderen Punkt denkt er allerdings wie Schiller, nämlich in dem, daß die göttliche Zeit vorüber ist.
Aber Freund! wir kommen zu spät. Zwar leben die Götter
Aber über dem Haupt droben in anderer Welt.
Endlos wirken sie da und scheinens wenig zu achten,
Ob wir leben, so sehr schonen die Himmlischen uns.
Denn nicht immer vermag ein schwaches Gefäß sie zu fassen,
Nur zu Zeiten erträgt göttliche Fülle den Mensch.[iii]
Das scheint auf den ersten Blick der christlichen Vorstellung zu widersprechen, daß mit Christus „die Fülle der Zeit“ begonnen habe, andererseits ist auch für Christen klar, daß Christus bei seiner Himmelfahrt zum Vater heimgegangen ist und nicht mehr als Mensch unter ihnen weilt. Das hat er ihnen in seinen Abschiedsreden auch ganz klar gesagt: „Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen. Ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater“ (Joh 16,28). Aber er hat sie auch getröstet: „Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so wird der Beistand nicht zu euch kommen. Wenn ich aber hingehe, so werde ich ihn zu euch senden“ (Joh 16,7). Dieser Aspekt, nämlich die Herabkunft des Heiligen Geistes, spielt in Hölderlins Weltbild jedoch keine Rolle. Deshalb muß er fragen, ob die Götter denn gar nichts zurückgelassen hätten, das uns über die gottesferne Zeit hinwegtrösten könnte. Die Antwort darauf gibt er in seiner Elegie „Brot und Wein“:
Nämlich als vor einiger Zeit, uns dünket sie lange,
Aufwärts stiegen sie all, welche das Leben beglückt,
Als der Vater gewandt sein Angesicht von den Menschen,
Und das Trauern mit Recht über die Erde begann,
Als erschienen zuletzt ein stiller Genius, himmlisch
Tröstend, welcher des Tags Ende verkündet’ und schwand,
Ließ zum Zeichen, daß einst er da gewesen und wieder
Käme, der himmlische Chor einige Gaben zurück, […]
Brot ist der Erde Frucht, doch ists vom Lichte gesegnet,
Und vom donnernden Gott kommet die Freude des Weins.
Darum denken wir auch dabei der Himmlischen, die sonst
Da gewesen und die kehren in richtiger Zeit,
Darum singen sie auch mit Ernst, die Sänger, den Weingott;
Und nicht eitel erdacht tönet dem Alten das Lob.[iv]
Hölderlin denkt hier offensichtlich an die Eucharistie, die uns „ein stiller Genius“ hinterlassen hat. Gleichzeitig aber kommt für ihn „die Freude des Weins“ vom Weingott Dionysos, der bei ihm immer wieder als eine Art Vorläufer Christi erscheint. Diese Vorstellung ist uns fremd, da zumindest den meisten von uns der griechische Mythos nicht vor Augen steht: Dionysos ist der Sohn des Zeus und der Semele, die vom Blitz erschlagen wurde, als sie nach der Liebesnacht den Gott sehen wollte; ihr Kind aber überlebte. „Er ist ein unruhiger, unsteter Gott. Er ist der kommende Gott, weil er immer unterwegs ist, von Ost nach West, begleitet von seiner trunkenen Schar. Dionysos ist auch der Gott, der noch aussteht, auf den man wartet; Schelling, der ihn, zusammen mit Hölderlin, einst im Stift für sich entdeckt hatte, nennt ihn später in der ,Philosophie der Offenbarung? den Gott des ,Advents? schlechthin. Ein Gott, dessen Wesenszug eben das Kommen ist. Ein Jahrhundert vor Nietzsche hat Hölderlin die ungeheure kulturstiftende Bedeutung dieses Gottes erkannt. Dieser kommende Gott bringt nicht kontemplative Ruhe, mystische Versenkung, sondern erregt Leidenschaft. Wem der kommende Gott nahe kommt, der steht in Flammen. Göttliches Feuer auch treibet heißt es in ,Brot und Wein?.“[v]
So betrachtet, ähnelt Dionysos dem Heiligen Geist, der am Pfingstfest ja auch die Jünger in Ekstase versetzt und bei den ersten Christengemeinden immer wieder zu einer Art religiöser Raserei geführt hat, was der Apostel Paulus kritisch betrachtete: „Wenn also die Gemeinde sich versammelt und alle ,in Sprachen reden?, und es kommen dann Nichteingeweihte oder Ungläubige hinein, werden sie nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid?“ (1 Kor 14,23) Hier hat also Hölderlin eine Verwandtschaft gesehen, die sonst kaum beachtet wird. Offensichtlicher ist die Verwandtschaft zwischen Christus und Herakles. Dieser war ja auch ein „Sohn des Allerhöchsten“, nämlich des obersten Gottes der Griechen, und mußte trotzdem schwerste Arbeiten verrichten und einen qualvollen Tod erleiden, bevor er von seinem Vater in den Olymp aufgenommen wurde. Diese Parallele war den antiken Griechen sicherlich bewußt, wenn sie vom Leidensweg Jesu hörten, und eben deshalb war ihnen die christliche Botschaft nicht völlig fremd. Freilich bestand nun die Gefahr, daß sie Christus auch für einen Halbgott hielten, und tatsächlich hatte die christliche Theologie einige Mühe, die Zwei-Naturen-Lehre zu entwickeln. Hölderlin, der theologisch gebildet war, wußte darüber zweifellos Bescheid. Aber sein Genie ging souverän darüber hinweg. Der Mythos stand für ihn über theologischen Streitfragen, und zwischen Gott und Halbgott machte er, ähnlich wie die alten Griechen, keinen großen Unterschied.
Aber er war bisweilen hin- und hergerissen zwischen Christus und den griechischen Göttern und litt unter diesem Zwiespalt.
Mein Meister und Herr!
O du, mein Lehrer!
Was bist du ferne
geblieben? und da
Ich fragte unter den Alten,
Die Helden und
Die Götter, warum bliebest
Du aus? Und jetzt ist voll
Von Trauern meine Seele,
Als eifertet ihr Himmlischen selbst,
Daß, dien ich einem, mir
Das andere fehlet.
Ich weiß es aber, eigene Schuld
Ists! Denn zu sehr,
O Christus! häng ich an dir,
Wiewohl Herakles’ Bruder.[vi]
[i] Friedrich Hölderlin: Dichtungen und Briefe, hrsg. u. mit e. Nachw. vers. v. Hannsludwig Geiger, München 1952, S. 196.
[ii] Friedrich Schiller: Werke. Bd. 2: Gedichte, Erzählungen, hrsg. v. Paul Stapf, Wiesbaden o.J., S. 102.
[iii] Hölderlin, a. a. O., S. 166.
[iv] Ebd., S. 167.
[v] Rüdiger Safranski: Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund!, München 2019, S. 210.
[vi] Hölderlin, a. a. O., S. 196.
![]() |
Seine tiefe christliche Religiosität einerseits und sein frommer Glaube an die griechischen Mythen andererseits waren nur schwer zu einer harmonischen Einheit zu verschmelzen. Ich bezweifle deshalb, ob man hier von Synkretismus reden kann, wie es oft geschieht. Hölderlin wollte keine zwei Religionen zusammenführen, für ihn waren sie schon von ihrem Ursprung her eins. Die Griechen hatten etwas erkannt, was schließlich in Christus seine Vollendung fand, und eben deshalb waren sie ja (im Gegensatz zu den Juden) so bereitwillig Christen geworden.
Es wird meines Erachtens in der Kirchengeschichte viel zu wenig beachtet, daß sich die christliche Botschaft der religiösen Welt des Hellenismus viel leichter einfügen ließ als der des Thora-Judentums, das Christus durchweg ablehnte. Hölderlin aber hat intuitiv erkannt, wie nahe die griechische Mythologie dem Evangelium gekommen war, und daraus seine eigene religiöse Vorstellungswelt gestaltet.
Für ihn gab es einst eine Zeit, in der die Götter tatsächlich unter den Menschen weilten:
Unempfunden kommen sie erst, es streben entgegen
Ihnen die Kinder, zu hell kommet, zu blendend das Glück,
Und es scheut sie der Mensch, kaum weiß zu sagen ein Halbgott,
Wer mit Namen sie sind, die mit den Gaben ihm nahn.
Aber allmählich begriffen die Menschen, daß „die Himmlischen“ da sind, und richteten ihr ganzes Leben darauf ein:
Und nun denkt er zu ehren im Ernst die seligen Götter,
Wirklich und wahrhaft muß alles verkünden ihr Lob.
Nichts darf schauen das Licht, was nicht den Hohen gefället,
Vor den Äther gebührt Müßigversuchendes nicht.
Drum in der Gegenwart der Himmlischen würdig zu stehen,
Richten in herrlichen Ordnungen Völker sich auf
Untereinander, und baun die schönen Tempel und Städte
Fest und edel, sie gehn über Gestaden empor.[1]
Die Gegenwart der Götter, die als vollkommene Wesen gedacht sind, erfordert auch von den Menschen ein Streben nach Vollkommenheit. „Müßigversuchendes“ wäre eine Beleidigung für sie. Vielleicht erinnerte sich Hölderlin an die Aufforderung Christi: „Seid also ihr vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ (Mt 5,48), aber er wendet sie ins Ästhetische. Die schiere Vollkommenheit griechischer Tempel, wie sie das Parthenon in Athen darstellt, ist die einzig würdige Antwort auf die Herausforderung des Göttlichen. Kein anderer als der größte der attischen Künstler, Phidias, war berufen, die Kultstatue der Stadtgöttin Athene zu gestalten. Mit dieser ästhetischen Religion sprengt Hölderlin die Enge des württembergischen Protestantismus und dessen moralisierender Tendenz, wie sie vor allem durch den Pietismus repräsentiert wurde. Aber anders als seine Freunde Schelling und Hegel, die in die Höhe der Transzendentalphilosophie entschwebten, versenkte er sich in die von ihm idealisierte Welt des antiken Griechentums, wo für ihn die Götter den Menschen am nächsten waren. Andererseits blieb er aber doch dem protestantischen wie dem aufgeklärten Weltbild verhaftet, welches das angeblich „finstere Mittelalter“ entweder übersah oder gar darauf herabsah. Luthers Versuch, zum ursprünglichen Evangelium zurückzukehren, war leider mit dem Verlust der mittelalterlichen Hochkultur erkauft, und die Philosophen der Aufklärung waren mächtig stolz darauf, daß sie von der scholastischen Philosophie keine Ahnung hatten. Da nun Hölderlin in dieser Atmosphäre aufgewachsen war, meinte er, „glänzende Götterlüfte“ („Hyperions Schicksalslied“) hätten nur in der Antike geweht und seien danach völlig eingeschlafen. Offenbar wußte er nichts von den prächtigen Mosaiken der Kirchen Roms und Ravennas und wenig von der mystischen Aura der gotischen Kathedralen Nordfrankreichs. Sonst wäre es kaum verständlich, daß er in der Hymne „Patmos“ schrieb:
Zu lang, zu lang ist
Die Ehre der Himmlischen unsichtbar.[2]
So lange war es auch noch gar nicht her, denn selbst im Barock schufen bedeutende Künstler grandiose Werke zur Ehre Gottes. Aber Vierzehnheiligen, Zwiefalten, Ottobeuren, die Wieskirche, St. Gallen, Melk und viele andere Barockkirchen interessierten die Klassiker nicht. Und Hölderlin, der in der Literaturgeschichte gern „Zwischen Klassik und Romantik“ eingeordnet wird, hatte keine Beziehung zu den Romantikern, die (wie vor allem Novalis) das Mittelalter wiederentdeckten.
So schuf er sich seinen eigenen religiösen Kosmos mit den zahlreichen Gestirnen der griechischen Götterwelt und der milden, wärmenden Sonne Christus, die den Menschen so nahe ist. Er sah ihn als „Jüngling“ oder nannte ihn „Meister und Herr“, einmal sogar „den Syrier“. In diese Welt flüchtete er sich früh, nachdem er von seiner eigenen, der Napoleonischen Zeit nur eine kleine Weile fasziniert und dann bitter enttäuscht war.
Denn kaum geboren, warum breitetet
Ihr mir schon über die Augen eine Nacht,
Daß ich die Erde nicht sah und mühsam
Euch atmen mußt, ihr himmlischen Lüfte.
Immer mehr zog er sich in diese innere Welt zurück, in der es nur noch in seiner Vorstellung jene Freunde gab, die er in seiner Hymne „Versöhnender“ einlud:
Drum hab ich heute das Fest, und abendlich in der Stille
Blüht rings der Geist; und wär auch silbergrau mir die Locke,
Doch würd ich raten, daß wir sorgten, ihr Freunde,
Für Gastmahl und Gesang und Kränze genug und Töne
Bei solcher Zeit, unsterblichen Jünglingen gleich.
Und manchen möchte ich laden, aber o du,
Der freundlichernst, den Menschen zugetan,
Dort unter syrischer Palme,
Wo nahe lag die Stadt, am Brunnen gerne weiltest,
Das Kornfeld rauschte rings, still atmete die Kühlung
Vom Dunkel des geweiheten Gebirgs.
Und die lieben Freunde, das treue Gewölk,
Umschatteten dich auch, damit der reine, kühne,
Durch Wildnis mild der Strahl von oben kam, o Jüngling!
Ach! aber dunkler umschattete, mitten im Wort, dich
Furchtbarentscheidend ein tödlich Verhängnis. So ist schnell
Vergänglich alles Himmlische; aber umsonst nicht.[3]
Nein, umsonst sind sie alle nicht gewesen, weder die griechische Welt noch das Christentum noch Hölderlin. Wäre ich nicht von Herkunft und Überzeugung Katholik, so wäre Hölderlins Religion die einzige, zu der ich mich bekehren könnte.
[1] Ebd., S. 166.
[2] Ebd., S. 204.
[3] Ebd., S. 192f.