Archiv > Jahrgang 2019 > NO III/2019 > Unser Verlag ist ein Lebensentwurf“ 

„Unser Verlag ist ein Lebensentwurf“

Götz Kubitschek registriert im Osten Deutschlands „feinste Ohren für Lügengebäude“

Er stammt aus Oberschwaben, Jahrgang 1970, studierte Germanistik, Geographie und Philosophie und diente einst als Leut­nant in Sarajewo, was jedoch lange her ist, wie er betont. Schon seit Jahren lebt er mit seiner Frau Ellen Kositza und den ge­meinsamen Kindern im Süden Sachsen-Anhalts, auf dem Rittergut Schnellroda. Dort ist er Inhaber des Antaios-Verlages und verantwortlicher Redakteur der rechtsintellektuellen Zeitschrift „Sezession“. Die Rede ist von Götz Kubitschek, Verleger, Publizist, Aktivist, einem stets streitbaren Geist, in der Öffentlichkeit mit zur Nachdenklichkeit ermutigenden Reden auftre­tend. Er gründete im Jahr 2000 das „Institut für Staatspolitik“ (IfS), ein in oppositionellen Kreisen hochangesehenes Schu­lungszentrum für junge Patrioten. Daß es für seine zahlreichen Gegner unterschiedlichster Schattierungen als eine gefährli­che Kaderschmiede für Flügelleute völkisch-nationaler Ausprägung gilt, stört ihn wenig. Kubitschek sieht sich dadurch eher in seinem neurechten Engagement bestätigt. So rief er auch die „konservativ-subversive aktion“ (ksa) ins Leben und gehört zu den Initiatoren der Bürgerinitiative „Ein Prozent für unser Land“. In seiner Selbstvorstellung im Netz unterstreicht Kubit­schek, daß er froh sei, zusammen mit seiner Familie den Westen hinter sich gelassen zu haben. Seine mitteldeutschen Lands­leute hätten nämlich ein feineres Gespür für Lügengebäude. Im Westen habe man zuviel vom süßen Gift der Umerziehung getrunken.

Mit Götz Kubitschek sprach Bernd Kallina

Als ab Herbst 2014 zehntausende Deutsche in Dresden und anderswo unter dem Kürzel PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) gegen die katastrophale Politik der Bundesregierung auf die Straße gingen, entstand schnell ein Bedarf an kompetenten Rednern. Götz Kubitschek hat diverse Male vor PEGIDA gesprochen; seine Reden sorgten für ein breites Medienecho und sind im Internet bis heute abrufbar. – Kubitschek spricht am 13. April 2015 auf dem Neumarkt in Dresden.

„Fangt von unten an!“ Das riet uns der gro­ße Soziologe der alten Bundesrepublik, Hel­mut Schelsky, als wir ihn mit einer kleinen Studentengruppe Anfang 1982 in seinem Fe­rienhäuschen im österreichischen Burgen­land besuchten. Herr Kubitschek, Sie haben als Geschäftsführer des Antaios-Verlages und Gründer des „Instituts für Staatspoli­tik“ in diesem Sinne buchstäblich „von unten angefangen“. War das ein wesentlicher Grund für Ihren heutigen Erfolg?

Irgendwann angefangen zu haben, ist die Voraussetzung für Erfolg. Andern­falls wäre man ja nicht da, wenn sich die Gelegenheit bietet. Aber vielleicht mei­nen Sie die Frage anders, und so fasse ich sie jetzt einmal auf. Also: Es gibt Ge­schäftsleute und Idealisten. Die einen nehmen eine Menge Geld in die Hand und investieren in eine Marktlücke, die anderen machen, was sie machen wollen oder sogar machen müssen, weil es sich um einen Lebensentwurf handelt. Bei mir und meiner Frau, der Publizistin El­len Kositza: letzteres. Wir haben unseren Verlag aufgebaut und hätten einfach im­mer weitergemacht, selbst wenn er klein und fein geblieben wäre – aber dann kam es eben zum Erfolg. Darüber sind wir nicht böse. Die Ruhe ist zwar abhanden gekommen, aber es geht ums Vaterland!

Selbst Mainstreammedien und dezidiert linke Blätter kamen in den letzten Jahren nicht mehr umhin, über Sie ausführlich zu berich­ten. So wird z.B. in der aktuellen September- Ausgabe von „konkret“ in süffisanter Weise polemisiert, daß dabei Journalisten einem der letzten großen Abenteuer nachkommen kön­nen: „die Begegnung mit einem leibhaftigen Faschisten.“ Was bewog Sie, die Damen und Herren zu empfangen?

Irgendeiner muß ausprobieren, wohin es führt, wenn ein Journalist nach dem anderen eine „Homestory“ schreibt, wenn also nacheinander Leute von „Süd­deutscher“, „Frankfurter Allgemeiner“, „Spiegel“, „Welt“, „Tagesspiegel“ und so weiter ins Haus kommen, Fragen stellen, Beobachtungen machen – und natürlich alle Storys gelesen haben, die von den Kollegen schon verfaßt worden sind. Der zwölfte hat elf gelesen: Wird er schreiben wie die elf zuvor, wird er tiefer bohren, wird er eine Meta-Story schreiben oder irgend etwas anderes Neues? Finden wir Publizisten, die wirklich Interesse haben, die etwas gelesen haben, bevor sie Fra­gen stellen? Und: Wie und wann verfe­stigt sich ein Bild von uns auf eine Weise, die es schwermacht, es noch einmal um­zuschreiben? So kam das. Mittlerweile allerdings machen wir das ganz anders: Wir konzentrieren uns auf unsere Milieumedien. Für die Sommerakademie im September haben zwölf Mainstreamme­dien angefragt. Wir haben keinen einzi­gen Journalisten aus einem dieser Häu­ser zugelassen.

In einem dieser Gespräche, so berichteten Sie in der „Sezession“, hatte der Dialog plötzlich keinen Sinn mehr, weil Sie über etwas spra­chen, das es für Ihren Interviewpartner gar nicht gibt: das Volk, genauer das deutsche Volk. Sie brachen das Gespräch ab. Wie hat Ihr Gegenüber reagiert, und gab es ähnliche Konstellationen?

Das Gespräch verlor tatsächlich seinen Sinn. Man tauschte noch ein paar Höf­lichkeiten aus, und ich signalisierte, daß das nicht sinnvoll sei, den Dialog fortzu­setzen. Man schwieg sich sozusagen wortreich an. So etwas hat sich wieder­holt, und interessant ist, daß man es im Grunde nach drei Minuten weiß: Dieses oder jenes Gespräch wird sich nicht ent­wickeln, denn es gibt kein Verständnis über die Bedeutung von Schlüsselbegrif­fen, sozusagen keinen gemeinsamen Grundwortschatz. Am besten ist, Sie ver­anschaulichen sich das dadurch, daß Sie sich vorstellen: Jedes Mal, wenn Sie einen Satz äußern, werden Sie unterbrochen, weil er nicht geschlechterneutral formu­liert war. Sie bleiben also auf der Ebene des Spracherwerbs, obwohl Sie über et­was ganz anderes sprechen wollten.

Unvergessen sind ja die skandalösen Begleit­erscheinungen um das von Ihnen verlegte Sieferle-Buch „Finis Germania“. Da entblö­dete sich die Zensur beim „Relotiusmagazin“ „Spiegel“ nicht, den Titel einfach faktenwid­rig aus der Bestseller-Liste zu streichen, nur weil Sieferle gegen ein paar heilige PC-Kühe verstieß. Wie haben Sie das aufsehenerregen­de Geschehen in Erinnerung?

Als sperrangelweit offene Tür. Das Medienklavier stand da, wir mußten nur noch spielen, und wir waren auf diesen Moment gut vorbereitet. Wir haben also gespielt und mit einem Zwölf-Quadrat­meter-Stand eine komplette Buchmesse dominiert. Das war sicherlich ein nicht wiederholbarer Vorgang. Niemand von uns hat so etwas je zuvor erlebt.

Es zeigt sich: Qualität ist wichtiger als Quantität

Die Auflagen Ihrer Printprodukte sowie die digitalen Formate aus Ihrem Hause können auf interessante Reichweiten verweisen und haben damit eine beachtliche intellektuelle Prägekraft bei Ihren Zielgruppen. Plötzlich gibt es theoriegeschulte „Rechte“, die linken Deutungsmonopolisten mit starken Argu­menten entgegentreten und so zur Verunsi­cherung im dortigen Milieu beitragen. Ver­einzelt heißt es nun sogar: „Mit Rechten re­den!“ Was ist dabei herausgekommen?

Die Auflagen sind gar nicht so beson­ders hoch, und es zeigt sich dadurch wie­der, daß Qualität wichtiger ist als Quan­tität – wenn wir uns auf den intellektuel­len Diskurs beschränken. Kurz: Wir er­reichen mit unserer Reichweite keine Wählermassen, aber wir erreichen wohl jeden, wirklich jeden Kopf, der irgend­wie mit uns oder gegen uns liest, denkt, formuliert, argumentiert. „Mit Rechten reden“ war die Parole im Herbst 2017, da stand dieser Dammbruch unmittelbar bevor. Es kam dann doch nicht dazu, denn die „Zivilgesellschaft“ mauerte. Ir­gendwann wird er aber nicht mehr zu verhindern sein.

Einer Gesteinsverschiebung gleich gewinnen in ganz Europa sogenannte populistische Be­wegungen an Einfluß und Gewicht. Trügt der Eindruck, daß ihr Vordringen in West­deutschland vorläufig am schwächsten aus­geprägt ist? Und falls ja, woran liegt das?

Der Westen hat das süße Gift der Um­erziehung getrunken, der Osten das har­te Brot der Fremdherrschaft genagt. Der Westen meint, er habe gewonnen, der Osten hat ein System gestürzt. Der We­sten glaubt dem politisch-medialen Komplex, der Osten hat feinste Ohren für Lügengebäude. Das sind drei von vielen Gründen.

Der von Ihnen gerne zitierte Kulturphilosoph Peter Sloterdijk umriß am 30. Juli 2015, kurz vor Beginn der illegalen Massenmigration nach Deutschland, die Problematik in einer Deutschlandfunk-Sendung so: „Die Europä­er müssen sich über ihre eigene Attraktivität für Flüchtlinge neu Gedanken machen.“ Es gebe verschiedene Modelle: Man könne es z.B. so machen wie die Kanadier, Australier und Schweizer. Das führe aber dazu, „dass eine allzu attraktive Nation ein Abwehrsy­stem aufrichtet, zu dessen Konstruktion eine wohltemperierte Grausamkeit vonnöten ist“. Das aber sei das Hauptproblem, denn: „Die Europäer definieren sich selber als gutartig und nicht grausam.“ Herr Kubitschek, hat Sloterdijk damit den wunden Punkt deutsch-europäischer Abwehrunfähigkeit an unseren Grenzen exakt erkannt und benannt?

Ja, denn er hat das Vakuum im Innern beschrieben. Und das Bedeutsame ist, daß ihn diese Beschreibung nicht den Kopf gekostet hat. Ich leite übrigens dar­aus ab, daß es oft sehr sinnvoll ist, das Naheliegende nicht selbst auszuspre­chen, sondern es von jemandem sagen zu lassen, den man dann zitieren kann.

Die von Götz Kubitschek verantwortete, mittlerweile im 17. Jahrgang erscheinende Zweimonatszeitschrift „Sezession“ versteht sich als Theorie- und Diskussionsplattform der deutschsprachigen intellektuellen Rechten und ihres Umfelds. Ihre Inhalte strahlen bis weit hinein in AfD und Identitäre Bewegung aus. – Die im Oktober 2012 erschienene 50. Ausgabe, zu deren Erscheinen in Berlin die legendäre Veranstaltung „zwischentag“ stattfand

Bewegung haben sich „bis zur Kenntlichkeit entstellt“

Zu Ihren Autoren gehört auch Martin Sell­ner, der Kopf der „Identitären Bewegung“ (IB) in Österreich. Deren bundesdeutscher Arm wurde ja vom dortigen Inlandsgeheim­dienst im Juli dieses Jahres als „gesichert rechtsextreme“ Gruppierung eingestuft. War das zu erwarten, und was signalisiert nun diese weitere Ausgrenzungsaktion im allum­fassenden Kampf gegen rechts?

Manche Leute und Gruppierungen werden zu „weißen Billardkugeln“ ge­macht, mit denen dann andere Kugeln ins Loch gestoßen werden sollen – Sie kennen das Spiel, nehme ich an. Mit Blick auf die Identitären war das zu erwarten, es war ziemlich bald klar, daß diese Rolle genau dieser Bewegung zugedacht wäre. Jung, aktivistisch, die eine oder andere einschlägige Biographie von rechtsextre­mistisch zu identitär – und keine Haus­macht: Das sind Zutaten für einen mie­sen Cocktail, und alle Beteuerungen und Alltagsbeweise für die völlige Friedfertigkeit haben nichts mehr retten kön­nen.

Und was folgt daraus?

Aus meiner Sicht folgert daraus zwei­erlei: Zum einen ist dieser wirklich gute Ansatz einer patriotischen, nicht-extre­men und sehr kreativen Jugendbewe­gung nun bis zur Unberührbarkeit kon­taminiert. Das bedeutet: Es wird nichts Großes mehr daraus. Zum anderen hat sich der Gegner durch diesen Umgang mit der IB „bis zur Kenntlichkeit ent­stellt“ – ein lehrreicher Vorgang.

Interessant ist bei dem VS-Verdikt, daß der IB durchaus zugestanden wird, gewaltfrei zu agieren. Die programmatische Ablehnung ei­nes allumfassenden Multikulturalismus wird aber schon als Beleg für Verfassungsfeind­lichkeit gewertet. Daraus folgt dann, daß selbst gewaltfreie Symbolaktionen in diese Richtung inkriminiert werden können, oder?

Das ist ja nun genau eine dieser Koor­dinatenverschiebungen, an deren Mög­lichsein sich das ganze Ausmaß der De­konstruktionskraft und Umbauwut des Gegners zeigt. Weiter entfernt von der historisch gewachsenen Normalität kann man kaum liegen, und denen, die auf die Normalität pochen, nun verfassungs­feindliche Bestrebungen zu unterstellen, ist schon ein dreistes Stück. Aber: Es geht, es gelingt, es ist möglich. Das sagt viel über die Machtverhältnisse aus.

Kommen wir auf die jüngsten Landtagswah­len in Mitteldeutschland zu sprechen. Mit 28,1 Prozent in Brandenburg und 23,4 Pro­zent in Sachsen konnte die AfD dabei Stim­menanteile in Rekordhöhe erzielen. Herr Ku­bitschek, Sie leben seit langem in Sachsen- Anhalt und kennen die Mentalität unserer mitteldeutschen Landsleute. Warum sind sie in ihrer oppositionellen Haltung gegenüber den westdeutsch geprägten Altparteien mutiger?

Siehe die Antwort auf Ihre Frage weiter oben: Es ist eine andere Form der Wachheit und der Unerschrockenheit darin.

Eindrücke von der Sommerakademie 2019 des Instituts für Staatspolitik.

Liegt die stärkere Aufmüp­figkeit der Ossis nicht auch an ihrer Diktaturerfahrung aus 40 Jahren DDR? Im täglichen Umgang mit der roten Einheitspresse konnten sie leichter die SED-gesteuerten Manipulationen erkennen, sozusagen besser lernen, zwischen den Zei­len zu lesen, als die Leser der feiner gestrick­ten Desinformationen im Westen. Stimmen Sie zu?

Eindeutig: ja!

Aber kommt nicht noch folgendes hinzu: Die weitgehend entnationalisierten und ge­schichtspolitisch umerzogenen Westdeut­schen hatten überhaupt kein wirkliches Inter­esse an einer Wiedervereinigung, obwohl diese Staatszielsetzung sogar in der Präam­bel des Bonner Grundgesetzes fixiert war. Es waren die Mitteldeutschen, die in Massende­monstrationen sehr schnell ihre Anfangspa­role „Wir sind das Volk“ zu „Wir sind ein Volk“ weiterentwickelten, während im We­sten z.B. die heutige Bundestagsvizepräsi­dentin Claudia Roth sich mit der landesver­räterischen Parole „Nie wieder Deutsch­land!“ eindeutig positionierte.

Ja, Sie treffen mit dieser Beschreibung einen Punkt.

Wir halten fest: Spätestens mit den Wahler­gebnissen der AfD vom 1. September ist sie im Osten der Republik Volkspartei. Kann diese gefestigte Position der AfD auch dazu beitragen, daß sie im We­sten stärker wird, und welche Rolle spielt da­bei der immer wieder gegen die AfD ins Spiel gebrachte „völkische Flügel“?

Erfolg hat immer Strahlkraft. Insofern wären die Westverbände dumm, wenn sie nicht auf die sehr guten Ergebnisse der östlichen Länder hinwiesen. An Spe­kulationen darüber, ob der „Flügel“ im Westen vermittelbar sei oder nicht, betei­lige ich mich nicht, denn die Vermittel­barkeit stünde außer Frage, wenn unsere Medienlandschaft nicht so denunziato­risch wäre.

Mit welcher Entwicklung im parlamentari­schen Bereich rechnen Sie nach den Wahler­folgen der AfD? Sollte die Partei Mitte-rechts-Regierungsbündnisse anstreben, so wie die FPÖ in Österreich?

Koalitionen nicht als Juniorpartner, sondern als derjenige, der die Bedingun­gen maßgeblich stellt – das wäre eine al­ternative Ansage, oder?

Die AfD ist nun zur Partei des „moralisch Bösen“ geworden

In ihrem Editorial der „Sezession“ vom Fe­bruar 2019 schrieben Sie unter dem Titel „Das gespaltene Volk“, der grüne Aufstieg sei ein Beleg dafür, daß sich die Zi­vilgesellschaft vom AfD-Schock er­holt und einen Strategiewechsel vorgenommen habe. Worin besteht dieser Strategiewechsel, und was bedeutet er für die „Rechte“ in Deutschland?

Der Strategiewechsel be­steht darin, daß die Grünen nicht mehr – wie die anderen Parteien – die AfD als einen Konkurrenten wahrnehmen, der in ein Vakuum vorgesto­ßen ist und dessen Pro­gramm man kannibalisieren sollte. Die AfD ist n u n m e h r das zur Partei gewordene „moralisch Böse“, und die Grünen selbst verstehen sich als radikalen Gegenentwurf, als wählbares Gewissen, als Gesellschafts­retter – und machen aus ihrer Umbaulust gar keinen Hehl mehr. Medial unter­stützt, verfängt diese Strategie bei einer erklecklichen Zahl von Wählern. Darin steckt eine neue Qualität.

Kommen wir zum Schluß nochmals auf Sie als Verleger zurück. Welche Titel haben wir bei Antaios im Herbstprogramm zu erwar­ten? Wollen Sie unseren Lesern noch einige Spitzentitel empfehlen, Bücher, die sich nie­mand entgehen lassen sollte?

Fragen Sie einen Vater nie, welches sei­ner Kinder er am liebsten hat. Und zum Herbstprogramm: Caroline Sommerfeld und Ellen Kositza legen ein Buch vor, in dem sie rund 150 Kinder- und Jugendbü­cher zum Vorlesen und Selberlesen vor­stellen und besprechen – ein dringend notwendiger Ratgeber. Ich kann es nur empfehlen.

Herr Kubitschek, vielen Dank für dieses Ge­spräch.

 
Neue Ordnung, ARES Verlag, A-8010 Graz, EMail: neue-ordnung@ares-verlag.com