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Graf von Fersen

General Hans-Heinrich Fersen, geboren 1743, stammte aus einer alten (deutsch-baltischen) livländischen Adelsfamilie und trat bereits mit 14 Jahren in die russische Armee ein. Aufgrund seiner Verdienste im Russisch-Polnischen Krieg von 1794 erhob Katharina die Große den mittlerweile bereits zum General avancierten Fersen in den Grafenstand. Im Jahr 1800 starb Graf Fersen während einer Dienstreise

Sieger über Kosciuszko und Freund Polens

Im Jahr 1794 kam es zu einem Krieg zwischen Rußland und Polen, der heute weit­gehend vergessen ist, dennoch aber in der Gestalt des deutschbaltischen Generals Graf Hans-Heinrich von Fersen auch heute noch wesentliche Erkenntnisse liefert. Fersen führte eine russische Armee und gewann die Entscheidungsschlacht über die polnische Armee, behandelte nach seinem Sieg aber den besiegten General Kosciuszko so ausgesprochen fair, daß er die uneingeschränkte Liebe der polni­schen Bevölkerung gewann. Für mich als Verfasser dieses Artikels ist dies umso berührender, weil meine Mutter Ulla Jebens, geb. von Fersen (1922–2014), eine Nachkommin dieses deutschbaltischen Generals war.

Von Dr. Albrecht Jebens

Im ausgehenden 18. Jahrhundert verän­derten die Stürme der Französischen Revolution die aristokratisch-monarchi­sche Staats- und Gesellschaftsordnung West- und Mitteleuropas, während sich in Osteuropa, also auch im Baltikum, un­ter den mächtigen Fittichen des russi­schen Doppeladlers die alte Ordnung be­hauptete. Allerdings gab es in Osteuropa eine Nation, die von den französischen Ideen von 1789 zu einer Neugestaltung ihres staatlichen Lebens und ihrer Sozial­ordnung angeregt wurde: die polnische Nation, die sogenannten „Franzosen des Ostens“. Deren Versuche kamen freilich zu spät und wurden in einer hoffnungs­losen politischen Konstellation unter­nommen. Sie beschleunigten das Ende des polnischen Staates, der für mehr als ein Jahrhundert von der Landkarte ver­schwand, bis er während des Ersten Weltkriegs 1916 vom Deutschen Kaiser­reich neu gegründet wurde. Die treiben­de Kraft bei der Auslöschung der einst so mächtigen „Rzeczpospolita“ war das russische Imperium. Und die Herrsche­rin, die hierbei in Verbindung mit Öster­reich und Preußen die Initiative ergriff, war eine gebürtige deutsche Fürstin auf dem Zarenthron, die Zarin Katharina II. die Große.

Der deutschbaltische General Graf Hans-Heinrich von Fersen

Nach allem, was in den letzten Jahrzehn­ten in Polen geschehen ist, erinnern wir uns heute vielleicht nicht gerne daran, daß mehrere deutsche Adelige der ehr­geizigen Zarin dabei gute Dienste gelei­stet haben: auf diplomatischem Gebiet die Grafen Keyserlingk, Stackelberg und Sievers und auf militärischem Gebiet der General Graf Hans-Heinrich von Fersen. Wollen wir diesen Männern gerecht wer­den, so sollten wir sie nicht allzusehr von unseren heutigen Wertungen aus beur­teilen. Die Zarin Katharina II. hatte es verstanden, der russischen imperialen Idee einen neuen Glanz zu verleihen; man empfand sie als aufgeklärte Herr­scherin und sah in der Erweiterung der Grenzen Rußlands nach dem Westen ei­ne berechtigte Aufgabe. Auch wußte Ka­tharina II. geschickt, die Rolle der Be­schützerin und Garantin der polnischen Verfassung, das heißt der Adelsfreiheit zu spielen. Es gab seit langem eine ruß­landfreundliche Partei in Polen, deren Häupter allerdings zumeist durch Beste­chung gewonnen waren. Der letzte Kö­nig Polens, Stanislaus August Poniatov­ski, Katharinas einstiger Geliebter, war völlig von ihr abhängig. Aber auch der in seiner persönlichen Lebensführung in­tegre und charakterfeste russische Bot­schafter in Warschau während der zwei­ten Teilung Polens, der Livländer Jakob Johann Graf Sievers, hatte keinerlei Be­denken, Drohung und Gewalt anzuwen­den, um die Aufträge seiner Herrin aus­zuführen und ihre politischen Ziele zu erreichen. Er war – wie man es aus seinen Briefen ersehen kann – überzeugt, daß die Verbindung Polens mit dem Russischen Reich dem „schwerbedrückten Volk“ mit dem Ende der anarchischen Zustände auch eine Verbesserung seiner Lage brin­gen würde. Später mag hinzugekommen sein, daß den reichs- und zarentreuen Balten die nationale, demokratische Frei­heitsbewegung Polens bedenkliche Ähn­lichkeit mit dem französischen Jakobi­nertum zu haben schien.

An welchen Platz der einzelne vom Schicksal gestellt wird und in welchen Auffassungen er aufwächst, unterliegt nicht seiner persönlichen Entscheidung. Aber wie er sich als sittliche Persönlich­keit im geschichtlichen Geschehen be­währt, danach sollte sich das Urteil der Nachwelt richten. Im übrigen ist zu versi­chern, daß das Lebensbild Graf von Fer­sens (künftig: Fersen) als Thema dieses Artikels gewählt worden ist, weil er in­mitten der skrupellosen Machtpolitik und der Kriegsgreuel als integre Persön­lichkeit erscheint, daß er also die Tugen­den bewahrt hat, die man von einem bal­tischen Edelmann damals erwartete.
Fersen entstammte dem Laupaschen Hause; sein Vater war der Begründer der Linie Ollustfer (Livland). Wie es damals üblich war, trat der 1743 geborene Fersen bereits mit 14 Jahren als Sergeant in die russische Armee ein und wurde mit 17 Jahren Unterleutnant. Von 1769 bis 1775 nahm er als Kapitän am 5. Russi­schen Türkenkrieg teil, wobei er sich am Kaqul, bei Chotin, beim Übergang über den Pruth und bei der Belagerung von Silistria auszeichnete. Er wurde schnell befördert und war bei der Beendigung des Krieges Oberstleutnant. 1788 stand er im 6. Russischen Türkenkrieg unter dem Kommando des launischen, habgie­rigen und brutalen Fürsten Potemkin, unter dem auch Suworow damals diente. Bei Potemkin fiel Fersen zeitweilig in Un­gnade, setzte sich jedoch bald wieder durch. Denn als Generalmajor trug er im Russisch-Schwedischen Krieg von 1788 bis 1790 zum Siege des Admirals Cicagov über die schwedische Flotte in der Bucht von Wyborg bei, indem er mit seiner Ar­tillerie vom Lande aus in das Seegefecht eingriff. Ehrungen seitens der Zarin und die Beförderung zum Generalleutnant waren die Folge. Die Ereignisse in Polen 1792 riefen Fersen dorthin. Er erhielt ein selbständiges russisches Korps in Litau­en und gelangte damit auf den Kriegs­schauplatz, auf dem er seinen höchsten Ruhm gewinnen sollte.

Tadeusz Kosciuszko entstammte dem ursprünglich weißrussischen Kleinadel des ehemaligen Großfürstentums Litauen, aus dem auch Marschall Pilsudski und der bedeutende polnische Dichter Mickievicz hervorgegangen sind. Nach der ersten Teilung Polens wanderte er in die USA aus und kämpfte als General an der Seite George Washingtons. Schon 1784 kehrte er in sein Heimatland zurück, wo er im Krieg von 1794 zum polnischen Freiheitshelden wurde.

Die Entwicklung Polens

Zum Verständnis der damaligen politi­schen Lage ein Rückblick auf die Ereig­nisse in Polen. Auf die Gründe des Ver­falls von Polen kann hier nicht näher ein­gegangen werden; es genügt aber, fest­zustellen, daß Polen infolge der ständi­gen Erweiterung der Adelsrechte auf Ko­sten der königlichen Gewalt in einen Zu­stand geraten war, den der polnische Adel als „goldene Freiheit“ (zlota vol nosc) empfand, der uns jedoch als Anar­chie erscheint. Die Zarin Katharina II. fand bald Anlaß, einzugreifen. So kam es 1772 zur ersten Teilung Polens, an der auch Preußen und Österreich mitwirk­ten. Die Erschütterungen, die diese erste Teilung hervorrief, weckten jedoch im polnischen Volk patriotische Kräfte der Erneuerung. In dieser Bewegung, die sich nicht allein auf den Adel beschränk­te, wirkten bereits die Ideen der späteren Französischen Revolution. Aus dem Geist der Aufklärung und aus der eige­nen freiheitlichen Tradition suchte man, den verfallenden polnischen Staat zu re­generieren.

Auf dem vierjährigen polnischen Reichstag (1788–1792) wurde eine Re­form der Verfassung beschlossen. Polen sollte in eine Erbmonarchie umgewan­delt werden. Das liberum veto (nach dem jedes Gesetz einstimmig beschlossen werden mußte – ein einzelner Adelige konnte also jede Initiativakte im Sejm, dem polnische Parlament, zu Fall brin­gen) wurde abgeschafft. Der Sejm sollte aus zwei Kammern bestehen, die Bürger-und Bauernrechte wurden erweitert. Alle Stände, nicht mehr der Adel allein, soll­ten nun die Nation repräsentieren. Solan­ge Katharina II. durch den Schweden­krieg und den 6. Türkenkrieg in An­spruch genommen war, hatten die Refor­mer in Polen eine Atempause. Sie hofften auf eine wohlwollende Haltung Preu­ßens, das damals durch den ersten Koali­tionskrieg gegen das revolutionäre Frankreich gebunden war und im Osten Ruhe brauchte. Aber die Parteiungen, zu denen die Einführung der Verfassung von 1791 führte, gaben Katharina II. Ge­legenheit zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten Polens. Der Türken­krieg war inzwischen beendet worden, und die innere Konsolidierung Polens lag nicht im Interesse der russischen Za­rin. Die Adelskonföderation von Targo­vica gegen die Verfassung von 1791 bat die Zarin, den „Schutz der polnischen Freiheit“ zu übernehmen.

Auch in Litauen, wo Fersen mit seinem Korps stand, kam es zu Wirren; doch er bewährte sich hier auch als Diplomat, rief eine rußlandfreundliche Konfödera­tion ins Leben und befriedete auf diese Weise das Land. Aber bei diesen Kämp­fen wurde er so schwer verwundet, daß er später einen verhältnismäßig frühen Tod erleiden mußte. Inzwischen hatten sich Rußland und Preußen verständigt und ließen ihre Truppen in Polen ein­marschieren. Die polnischen Regierungs­truppen, die verstärkt worden waren, leisteten Widerstand. Bei diesen Kämp­fen gegen die von Süden vordringenden russischen Armeen zeichnete sich der Mann aus, der später zum Führer der polnischen Freiheitsbewegung wurde und durch dessen Niederwerfung Fersen seinen Ruhm begründen sollte: Tadeusz Kosciuszko.

In der ersten polnischen Teilung gewann das Königreich Brandenburg das zu Ostpreußen gehörige, aber bei Polen verbliebene katholische Ermland sowie Westpreußen. Das hauptsächlich von Ukrainern besiedelte Galizien fiel an Österreich, und im Osten gewann das Zarenreich hauptsächlich russisch bzw. weißrussisch besiedelte Gebiete.
Die zweite polnische Teilung war ein reiner Gewaltakt, bei der sich das Zarenreich ukrainische und weißrussische Gebiete sicherte und Brandenburg das sogenannte „Südpreußen“.
Die dritte Teilung von 1795 löschte, diesmal wieder unter Beteiligung Österreichs, das polnische Königreich vollständig aus, doch schon unter Napoleon wurde 1807 das Herzogtum Warschau als Satellitenstaat wiederbegründet, dessen Nachfolge am Wiener Kongreß das sogenannte „Kongreßpolen“ (Königreich Polen) antrat, das durch eine Personalunion eng mit dem russischen Zarenreich verbunden war. Es umfaßte im wesentlichen die bis zur dritten Teilung verbliebenen Gebiete Polens mit Ausnahme Litauens und des Kurlandes, die dem Russischen Reich direkt angegliedert blieben.

Der polnische General Tadeusz Kosciuszko

Tadeusz Kosciuszko wurde am 4. Febru­ar 1746 auf dem kleinen Gut Merec­zowszczyzna nordwestlich von Brest/ Weißrußland geboren. Er entstammte so­mit dem ursprünglich weißrussischen Kleinadel des ehemaligen Großfürsten­tums Litauen. Viele bedeutende Polen sind aus diesem Adel hervorgegangen, unter anderen der Dichter Mickievicz und der Marschall Pilsudski. Nach der Ausbildung im Jesuitenkolleg in Brest trat Kosciuszko in das Kadettenkorps in Warschau ein. Es war eine Neugrün­dung, eine Schule auf der Höhe der Zeit, die für die Elite der Nation bestimmt war. Hier herrschte der Geist der Aufklä­rung. Die Zöglinge waren meist Magna­tensöhne. Kosciuszko lernte, die polni­schen Zustände kritisch zu betrachten. 1770 wurde er als Stipendiat nach Paris geschickt, um seine militärische Ausbil­dung zu vervollständigen. Nach der er­sten Teilung Polens kehrte er 1774 zu­rück, aber die Armee hatte keine Ver­wendung für den begabten jungen Offi­zier. Er mußte sich als Verwalter im Hau­se eines Magnaten betätigen und erlebte zahlreiche Enttäuschungen. So verließ er 1776 sein Vaterland und wanderte im Jahre der Unabhängigkeitserklärung der USA nach Amerika aus. Hier trat er aus Begeisterung für die Ideen von Freiheit und Menschenwürde in die US-Armee ein und trug u.a. durch seinen persönli­chen Einsatz zur Kapitulation der Briten bei Saratoga bei. 1783 wurde er Brigade­general; George Washington war sein großes Vorbild. Aber den Patrioten zog es 1784 zurück in sein von den Nachbar­staaten bedrängtes, um den staatlichen Fortbestand ringendes Vaterland Polen. Dort arbeitete er zunächst als Landwirt. Als nach der Verfassungsreform die Ar­mee vergrößert wurde, fand er als Gene­ralmajor Verwendung und ging zum Schutz der Grenze nach Podolien. Hier stellte er sich 1792 bei Dubienka mit 15.000 Männern den 40.000 einmarschie­renden Russen entgegen und lieferte ein so ruhmvolles Rückzugsgefecht, daß man in Europa auf ihn aufmerksam wur­de. Das revolutionäre Frankreich ernann­te ihn deshalb zum Ehrenbürger der Französischen Republik! Hier befand er sich übrigens in recht guter Gesellschaft, denn auch Friedrich Schiller wurde als Freiheitsdichter damals französischer Ehrenbürger. Als der polnische König Stanislaus sich wieder der russischen Za­rin Katharina II. unterwarf und die Rus­sen Warschau besetzten, verließ Koscius­zko mit zahlreichen polnischen Patrioten sein Vaterland.

Bei der zweiten Teilung Polens 1793 ließ die Zarin Katharina II. die Maske fal­len. Diese Teilung war ein reiner Gewalt­akt. Der sogenannte „Stumme Reichs­tag“ zu Grodno genehmigte die Gebiets­abtretungen, die Polen jetzt verstümmel­ten. Kosciuszko erhielt die Nachricht von der Teilung Polens in Paris. Eine Wider­standsbewegung begann sich zu organi­sieren, und Kosciuszko stand von Leip­zig aus mit den Patrioten in Krakau und Warschau in Verbindung. Er wurde nun zum Führer des geplanten Aufstands ge­wählt und begab sich nach Galizien. Die Verringerung des polnischen Heeres und die Eingliederung einzelner Truppentei­le in die russische Armee lösten dann endgültig die Aufstandsbewegung aus. Die Reiterbrigade des Generals Madalin­ski in Ostrolenka widersetzte sich der Auflösung und setzte sich in Richtung Krakau in Marsch. Inzwischen war Kosciuszko im befreiten Krakau erschie­nen, und am 23. März 1794 verkündete er dort unter dem Jubel der Bevölkerung die Proklamation der Erhebung, deren Vorbild die amerikanische Unabhängig­keitserklärung war. So wurde er nun zum Oberbefehlshaber und Diktator ge­wählt. Er suchte auch die Bürger und Bauern zu gewinnen und Österreich aus dem Konflikt herauszuhalten. Der Hauptkampf sollte sich gegen Rußland richten.

Tatsächlich gelang es Kosciuszko im April 1794 bei Raclawice, einen Sieg über den russischen General Denisov zu errin­gen. Dabei bewährten sich die bäuerli­chen Freischärler, die sogenannten „Sen­senmänner“, und Kosciuszko trug seit­dem ihnen zu Ehren stets den weißen Bauernkittel. In diesem Kostüm lebt er bis heute in der Erinnerung des polni­schen Volkes fort. In der Folge ergriff der Aufstand ganz Polen und Litauen. Der verhaßte russische Gesandte in War­schau, General Graf Igelström, der sich bereits als Statthalter fühlte, wurde verjagt. Sein Palast ging in Flammen auf, und in der Hauptstadt wurde ein Nationalrat gebil­det, wobei der demokratische Zug un­verkennbar war. Auch der polnische Kö­nig erkannte nunmehr Kosciuszko als Führer des nationalen Freiheitskampfes an. Und im Mai 1794 verkündete dieser das sogenannte „Universal von Pola­niec“. Er war ein Versuch, die Bauern mitzureißen, indem man ihnen die Frei­heit in Aussicht stellte. Aber die Bauern­befreiung ließ sich nicht mitten im Krieg und nicht von heute auf morgen durch­führen. Sorgen beim Adel, Enttäuschung bei den Bauern waren die Folge.
Nie hatte ein Mann in Polen, auch kein König, eine solche Macht in Händen wie Kosciuszko im Jahre 1794. Aber für die Art, wie er seine Macht auffaßte und ge­brauchen wollte, sind die Worte bezeich­nend, die er am 12. Mai 1794 sprach: „Niemand, der Tugend bewahrt, sollte nach Macht streben. In diesem kritischen Augen­blick wurde sie in meine Hand gelegt. Ich weiß nicht, ob ich das Vertrauen verdient ha­be. Aber das eine weiß ich. Diese Macht ist für mich einzig das Werkzeug zur wirklichen Verteidigung meines Vaterlands, und ich be­kenne, daß ich das Ende dieser Macht ebenso aufrichtig herbeisehne wie die Rettung der Nation!“

Die Haltung, die aus dieser Äußerung spricht, erinnert an Washington, und für die Regierungspraxis Kosciuszkos ist es bezeichnend, daß er während der Zeit seiner Amtsführung kein Todesurteil fällte. Ob Polen auch im Frieden in dieser Art hätte regiert werden können, mag zweifelhaft erscheinen. Doch stellten während der Erhebung alle Polen ihre persönlichen Interessen hinter die natio­nale Sache zurück.
Inzwischen hatte eine russische Armee sich mit einer preußischen vereinigt. Ge­gen diese Übermacht erlitt Kosciuszko im Juni beim Dorf Sczekocziny eine erste empfindliche Niederlage. Es erwies sich nun, daß das um seine Freiheit kämpfen­de Polen völlig isoliert und von der Au­ßenwelt abgeschnitten war. Die politi­sche Situation war darum so gut wie hoffnungslos. Der Kampf konzentrierte sich jetzt um Warschau. Während der Belagerung kam es in der Stadt zu einer Radikalisierung der Bevölkerung. Jakobiner-Clubs schos­sen aus dem Boden, und die „Verräter von Targovica“ wurden ein Opfer der Volkswut. Kosciuszko hat diese Aus­schreitungen sehr bedauert, denn die gu­te Sache des Freiheitskampfes erschien ihm durch die Gewalttaten befleckt. Als im Rücken der preußischen Armee, in der preußischen Provinz Posen, gleich­falls ein Aufstand von dort lebenden Po­len ausbrach, gaben die Preußen die Be­lagerung Warschaus auf und zogen sich im Sommer 1794 in die Provinz Posen zurück. Fersen mit seinen 13.000 Solda­ten war nunmehr zu schwach, um die Be­lagerung fortzusetzen und wich nach Sü­den aus. Unbeschreiblicher Jubel herrschte deshalb in Warschau. Der Kö­nig hatte beim polnischen Volk zwar je­des Vertrauen verloren, wurde jedoch nicht behelligt. Denn sein General Kosci­uszko verhinderte weitere Ausschreitun­gen und eine soziale Revolution. Es ge­lang ihm durch sein persönliches Anse­hen, die nationale Solidarität zu erhalten. Bezeichnend sind wiederum seine Äuße­rungen anläßlich der Befreiung War­schaus: „Ich wage zu hoffen, daß Gott, der die Hauptstadt befreit hat, auch das Vater­land befreien wird. Dann werde ich wieder als einfacher Bürger, nicht mehr als Beamter, Gott meinen Dank darbringen und die ge­meinsame Freude mit allen teilen.“

Entscheidungsschlacht bei Maciejowice

Inzwischen hatte man sich aber in der russischen Hauptstadt St. Petersburg zu energischen Maßnahmen entschlossen. General Suworow, Rußlands bedeutend­ster Feldherr und Held der Türkenkrie­ge, rückte mit einer Armee von Osten über Brest heran. Fersen, der ohne die Preußen zu schwach war, hielt es für ge­boten, sich mit Suworow zu vereinigen. Er marschierte am linken Weichselufer stromaufwärts und verbreitete das Ge­rücht, er wolle nach Galizien. Sein polni­scher Gegner Kosciuszko schickte eine starke Abteilung hinterher, um ihm den Weg nach Krakau abzuschneiden. Diese Truppen rückten auf dem rechten Weich­selufer vor; eine andere Heeresgruppe unter General Poninski sollte von Lublin aus herbeieilen. Suworow hatte unter­dessen die Truppen des polnischen Ge­nerals Sierakowski, die ihm den Weg nach Warschau verlegen sollten, zurück­geworfen und rückte in schnellem Vor­marsch auf die Hauptstadt zu. Fersen er­hielt nun den Befehl, sich mit ihm zu ver­einigen. Darauf ging Fersen bei Kosze­nice über die Weichsel, ohne daß die Po­len ihn daran hindern konnten. Um die drohende Vereinigung Fersens mit Su­worow zu vereiteln, warf sich ihm jetzt aber Kosciuszko, der die Reste des Korps Sierakowski herangezogen hatte, mit sei­ner ganzen Truppenmacht beim Städt­chen Maciejowice entgegen.

So kam es am 10. Oktober 1794 zur Schlacht, die über das Schicksal des pol­nischen Freiheitskampfes entschied. Die Kräfte waren diesmal ungefähr gleich­stark. Fersen hatte 18 Bataillone Infante­rie, 43 Schwadronen Kavallerie, sechs Re­gimenter Kosaken und 36 Geschütze. Die Polen war nur wenig unterlegen. Wie die Fersensche Familiengeschichte berichtet, soll vor der Schlacht ein Feldjäger von Suworow eingetroffen sein mit dem Be­fehl, Fersen soll keine Schlacht wagen, sondern auf Soworow warten. Fersen be­achtete diese Order jedoch nicht, sondern griff sogleich an. Warum? General Deni­sov sollte mit den Kosaken die Stellung der Polen umgehen und sie in der linken Flanke fassen, wo Kosciuszko eine Stel­lung für die Heeresabteilung Poninskis freigelassen hatte, mit deren Eintreffen er fest rechnete. Fersen wußte das offenbar und griff die Polen bei Maciejovice fron­tal an. Diese wehrten den ersten Angriff tapfer ab, gingen zum Bajonettangriff vor, mußten aber nach der dritten Attac­ke der Russen und nach langem Nah­kampf den Rückzug antreten und ihre Stellungen räumen. Kosciuszko hatte vergeblich auf das Eingreifen des Gene­rals Poninski gewartet. Inzwischen bra­chen Denisovs Kosaken aus dem Wald und fielen den Polen in die offene linke Flanke. Laut polnischen Berichten soll sich auch der polnische Heereschef Kosciusz­ko, der die Kavallerie befehligte, den Feinden entgegengeworfen haben. Er sei schwer verwundet vom Pferde gesunken und später bewußtlos in die Hände der Russen gefallen.

Daß er, vom Pferde sinkend, gerufen habe „Finis Poloniae“ (Das ist das Ende Polens), hat er später selbst bestritten. Es gibt den Augenzeugenbericht eines balti­schen Offiziers im russischen Heer, der die Gefangennahme Kosciuszkos schil­derte. Die polnischen Historiker haben diese Darstellung nicht übernommen, vielleicht weil sie dem Bilde eines Natio­nalhelden nicht ganz entsprach. Der Aus­ruf „Finis Poloniae“, auch wenn er nicht gefallen ist, entsprach damals doch der Stimmung Kosciuszkos.

Die Polen traten immerhin in voller Ordnung den Rück­zug an. Als Poninski am Nachmittag auf dem Schlachtfeld erschien, war alles schon entschieden. Da General Fersen die zurückweichen­de polnische Armee energisch verfolgen ließ, löste sie sich auf. 6000 Mann waren gefallen oder verwundet, die ganze Artil­lerie und der Troß waren in die Hände der Russen gefallen. Außer Kosci­uszko wurden noch vier weitere polni­sche Generäle, unter ihnen Sierakovski, als Gefangene nach St. Petersburg ge­bracht. Die Niederlage hatte eine nieder­schmetternde Wirkung auf die Polen. Aber in der ganzen freiheitlich empfin­denden Welt gehörten die Sympathien dem geschlagenen polnischen Heerfüh­rer Kosciuszko. Als sein Bezwinger er­warb sich allerdings auch der Deutsch­balte Fersen durch die ehrenvolle Be­handlung, die er dem besiegten Frei­heitshelden angedeihen ließ, ehrliche Sympathien nicht nur bei den Polen.

Am 10. Oktober 1784 gelanges Graf Fersen, die Armee Kosciuszkos zu besiegen undihn gefangen zu nehmen. Zar Paul I. schenkte diesem 1797 allerdings die Freiheit, und Kosciuszko kehrte in die USA zurück. Seine Erbschaft bestimmte er testamentarisch zum Freikauf und zur Ausbildung von schwarzen Sklaven.Noch heute trägt ein County im Bundesstaat Indiana seinen Namen, dessen Hauptstadt mit 12.000 Einwohnern Warsaw ist. Die Sonderbriefmarke der polnischen Post aus dem Jahr 1938 zeigt Kosciuszko an der Seite der amerikanischen Gründerväter Thomas Paine und George Washington.

Ein ritterlicher Sieger

Aber noch war die Hauptstadt Warschau nicht bezwungen und der Kampf nicht zu Ende. Am 25. Oktober 1794 vereinigte sich Fersen bei Stanislavov mit dem rus­sischen General Suworow und mar­schierte mit diesem gegen Warschau. Er nahm teil am berühmten Sturm auf den Ortsteil Praga, bei dem die durch die Türkenkriege verrohten russischen Trup­pen unmenschliche Greuel verübten. Su­worow hat das nicht verhindert. Wie Fer­sen darüber dachte und ob er etwas un­ternahm, um die Zivilbevölkerung zu schonen, ist nicht überliefert. Im Bericht Suworows über den Sturm heißt es nur, der General Fersen, „der sich durch die Zerschlagung und die Gefangennahme des Hauptrebellen Kosciuszko mit frischem Ruhm bedeckt habe, habe neue Lorbeeren ge­wonnen. Er habe, trotz seiner schwachen Ge­sundheit, stets voller Schneid alle Mühen und Gefahren überwunden und sowohl durch die Führung seiner Abteilung als auch durch seine persönliche Mannhaftigkeit seine be­kannte Reputation erneut bekräftigt.“

Nach der Einnahme Warschaus im November 1794 wurde Fersen die Aufga­be zuteil, die immer noch etwa 30.000 Mann starke Armee des neuen polni­schen Oberbefehlshabers Vavrzecki, die aus Warschau ausgebrochen war und die österreichische Grenze zu erreichen suchte, zu verfolgen und zur Kapitulati­on zu zwingen. Fersen stellte sie am 18. November 1794 bei Radoszyce und zwang sie, die Waffen zu strecken; so fie­len 100 Kanonen den Russen in die Hän­de. Damit verband sich der Name Fersens mit dem siegreichen Feldzug in Polen. Auch bei dieser Kapitulation wußte sich Fersen die Achtung und die Sympathie der Besiegten zu erwerben. Sein Lands­mann, Baron Ungern-Sternberg, schrieb ihm aus Warschau, Fersen habe sich durch die ritterliche Behandlung der Ge­fangenen und durch seine Gerechtigkeit „die Liebe aller vornehmen und gemeinen Po­len erworben“.

Neue Auszeichnungen durch die Za­rin folgten diesen Erfolgen des Deutsch­balten. Fersen erhielt einen mit Brillanten verzierten Degen, 3000 Dukaten und ei­nen Güterkomplex von 2000 „Seelen“ in Polen geschenkt. Da diese Güter aber von den polnischen Eigentümern enteig­net werden sollten, lehnte Fersen die An­nahme ab. Die Polen behielten daraufhin ihre Güter!
Am 1. Januar 1795 erhob die Zarin Ka­tharina II. ihren 48jährigen General Hans-Heinrich von Fersen in den Gra­fenstand. Als seine ruhmvollen Verdien­ste wurden erwähnt: der Sturm auf Pra­ga und die Entwaffnung der polnischen Armee. Es fällt auf, daß der Entschei­dungsschlacht bei Maciejovice nicht ge­dacht wurde. Höchstwahrscheinlich ge­schah dies, weil Fersen diese Schlacht gegen den Befehl Suworows gewagt hat­te und dessen Ruhm nicht geschmälert werden sollte. Fersen erhielt als Ehrenga­be außerdem noch das Gut Neu-Karris­hof in Livland. Beim Regierungsantritt des neuen Zaren Paul I. wurde Fersen verabschiedet. Im Dezember 1797 ließ der Zar ihn jedoch nach St. Petersburg rufen. Er begab sich mit seiner Beglei­tung in das Palais Orlov, in dem sein ehe­maliger Gegner, der Pole Kosciuszko, wohnte, übergab diesem den Fersen­schen Degen (!) und entließ ihn die Frei­heit. Kosciuszko soll dem Zaren den Degen zurückgegeben haben mit den Worten, da er den Degen nicht für sein Vaterland führen könne, gebühre er ihm nicht. Kosciuszkos Fahrt von St. Petersburg über Finnland, Schwe­den und England nach Amerika gestaltete sich zu einem Triumphzug. Noch im Jahre 1797 traf er in Philadelphia ein und wurde von Was­hington auf dessen Landgut empfangen. So wurde Kosciuszkos Name zum My­thos und seine Gestalt zum Symbol der Freiheit für die polnische Nation. In sei­nem Testament bestimmte Kosciuszko sein amerikanisches Vermögen zum Frei­kauf und zur Ausbildung von schwarzen Sklaven. Am 15. Oktober 1817 ist er nach einem weiteren vergeblichen Versuch, Polen zu befreien, im Alter von 71 Jahren in Solothurn gestorben. Fersen wurde 1798 reaktiviert und vom Zaren zum Direktor des Kadetten­korps in St. Petersburg ernannt. Am 16. Juli 1800 starb er auf einer Dienstreise in der ukrainischen Stadt Dubno. Dort wur­de er auch begraben; sein Herz jedoch wurde nach Groß St. Johannis in Livland gebracht. Ab 1777 war er mit Magdalena von Rehbinder verheiratet gewesen, die ihm einen Sohn schenkte, doch die Ehe wurde bald geschieden.

Fersens Brief über den Feldzug gegen Polen

Wie sehr Fersen trotz aller Auszeichnun­gen und Erfolge ein ehrenwerter Mann geblieben ist, bekundet ein Brief über den Feldzug in Polen, den er ein Viertel­jahr nach seinem Sieg an seine Lieblings­schwester, die verwitwete Generalin von Weymann, schrieb:

Liebste Schwester!

Warschau, den 25. Januar 1795

Glück zum neuen Jahr! Wie befindest Du Dich und wie befinden sich die Schwestern? Was machen unsere lieben Tanten von Laupa und Kirna? Wie geht’s den lieben und werten Nachbarinnen auf Engdes? Was für Fort­schritte in der Schule macht mein Sohn?
Aus Riga schrieb ich zuletzt, als ich mich aufs Schiff begab. Ich war 14 Tage wegen con­trairer Winde und Stürme auf der See und zwei Mal dem Schiffbruch nahe, ehe ich nach Königsberg kam. Von dort reiste ich in die Standquartiere der russischen Truppen, nicht ohne Gefahr, von den polnischen Insur­genten angegriffen zu werden. In Verbin­dung mit den Preußen hatte ich darauf eine verdrüssliche, langweilige und zuletzt schmählich beendete Campagne, doch traf der missliche Erfolg nicht die russischen Trup­pen, sondern nur die Preußen. Nach der Trennung von ihnen, ganz allein mit mei­nem Korps, der ganzen Insurgenten-Macht gegenüber, unternahm ich mit guter Fortüne den Übergang über die Weichsel, den 10 000 Mann Insurgenten mit 20 Kanonen vertei­digten. Ich führte selbige ohne Verlust aus, nur wenige Männer sind ertrunken und ich attaquirte darauf den General Kosciuszko, der mit dem Kern der polnischen Armee her­anzog, die noch aus 30 000 Mann bestand und 100 Kanonen bei sich führte, und zer­störte sie gänzlich. Alle Generale wurden ge­fangen und die Kanonen genommen. Endlich gingen wir hier in die Winterquartiere, in denen wir uns jetzt unter sehr beschwerli­chen Umständen befinden.
[…] Nun habe ich Dich genug mit meiner totalitär maroden gräflichen Erlaucht unter­halten und wende mich zu anderen Sachen.
Ist die Ernte auf Ollustfer und Aimel gut ausgefallen?[…]
Wie steht es mit dem Garten? Gibt es hüb­sche Blumen und tüchtig Früchte? Wie ge­deiht meine neu angelegte Bienenzucht? Wie steht es um Gefährte, um Pferde, Leute? Lernt der Kochjunge Andres bei dem Koch im Laupa? Ich habe die Freude und den Verdruss gehabt, daß der Zwölfjährige des Generals Buxhövden rasch und brav zu Pferde gegen den Feind gewesen ist. Mein Verdruss rührte nach meiner Denkungsart daher, daß mein schon etwas älter gewordener Sohn in dieser Campagne nicht bei mir war. Nun, sei es dar­um! Wenn er nur in den Wissenschaften flei­ßig ist und etwas vor sich bringt!
Leb nun wohl, liebste Schwester, und sei gesund; grüß alle! Gott behüte Dich. Glaube mir, daß ich mit Wahrheit bin Dein treuer Bruder H. Fersen

Offenbarte dieser Brief nicht Charakter­eigenschaften, wie wir sie auch bei Kosci­uszko finden? Vielleicht beruhte die Ach­tung, die Fersen seinem besiegten Geg­ner erwies, eben darauf, daß er den menschlichen Wert seines Gegners zu schätzen wußte. Die beiden militärischen und politischen Gegenspieler, Kosciusz­ko – der Vorkämpfer nationaler, demo­kratischer Freiheit und Selbstbestim­mung – und Fersen – der Diener der au­tokratisch-imperialistischen Militärmon­archie – müssen als Menschen, dürfen kei­nesfalls als Kontrastfiguren gesehen werden. Schlichtheit, Bescheidenheit und Mensch­lichkeit waren jedenfalls Charaktereigen­schaften, die für beide kennzeichnend wa­ren. Neben dem von der freiheitlich-re­volutionären Welt des Westens vergötter­ten „Ideenpolitiker“ Kosciuszko mag al­lerdings Fersen, der noch ganz mit der vornational-ständischen Welt des Ancien régime verbundene Soldat und Praktiker der Menschenführung, etwas baltisch-provinziell erscheinen. Aber offenbart nicht auch seine Anteilnahme an der Ausbildung des estnischen Kochjungen Andres einen liebenswerten menschli­chen Charakterzug? Wenn man von den Balten gesagt hat, sie hätten stets „in per­sonalen Bezügen“ gelebt und gedacht (J. Westermann) und in diesen unsere Menschlichkeit bestätigt, so scheint uns Hans-Heinrich von Fersen ein sehr typi­scher Sohn seiner livländischen Heimat gewesen zu sein.
So dürfen alle nachfolgenden Genera­tionen seines Geschlechts, seiner Heimat und unseres Volkes in ihm ein Vorbild sehen, da er seine Gegner durch seine humanitative Militärführung gewinnen konnte., mögen auch die Kräfte, denen die Zukunft gehören sollte, auf der Seite seiner Gegner gewesen sein.

Literatur

Karl Ludwig Blum: Graf Jacob Johann v. Sievers und Rußland zu dessen Zeit, Leipzig 1864.

Friedrich von Fersen: Geschichte des Ge­schlechts von Fersen und von Versen, Bd. 1, Berlin 1885.

Familienverband v.Versen / v. Fersen (Hg.): Familiengeschichte und Biographien der letzten 100 Jahre anläßlich des 800jährigen Jubiläums unserer Familie 1217–2017, Hamburg 2017.

Kurt Georg Hausmann: Tadeusz Kosciuszko; in: Wolfgang von Groote (Hg.): Große Soldaten der europäischen Geschichte, Frankfurt a. M. 1961.

Georg Baron Manteuffel-Szoege: Geschichte des polnischen Volkes während seiner Unfrei­heit 1772–1914, Berlin 1950.

Heinrich von Smolian: „Zur Gefangennahme T. Kosciuszkos bei Maciejovice am 10. Okt. 1794“; in: „Baltische Monatsschrift“, Bd. 69, 1910, S.72–78.

 
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