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Völkermord

Julius Malema, Führer der linksextremen EFF, wurde vor einigen Jahren noch zu einer Haftstrafe verurteilt, weil er zum Mord an Farmern aufgerufen hatte. Nun setzten er und seine Partei im Parlament einen Antrag auf entschädigungslose Enteignung der weißen Farmer durch.

Seit dem Ende der Apartheid explodiert die Gewalt in Südafrika

Von Heinrich Dassel

Ein Drittel der schwarzen Männer bekannten in einer Um­frage, bereits an mindestens einer Vergewaltigung beteiligt gewesen zu sein. Laut offiziellen Statistiken werden in Südafrika jeden Tag etwa 50 Menschen ermordet – 2016 wurden 18.673 Morde gezählt. Mit einer Rate von 34 Morden auf 100.000 Einwoh­ner pro Jahr steht Südafrika mit Abstand an der Weltspitze. Zum Vergleich: Diese Rate liegt in Deutschland bei 0,8 Morden auf 100.000 Einwohner, weniger als ein Vierzigstel!

Das Risiko, ermordet zur werden, ist für Weiße aber fünfmal höher – bei dieser Bevölkerungsgruppe beträgt die Rate weit mehr als 150 Morde auf 100.000 Einwohner pro Jahr. Besonders gefähr­det sind die Farmer. Seit der schwarzen Machtübernahme 1994 gab es über 13.000 Angriffe auf Farmen, mehr als 2000 Farmer und ihre Familienangehöri­gen wurden ermordet. Die Zahl der Far­men hat sich in den letzten beiden Jahr­zehnten von 62.000 auf 35.000 fast hal­biert, mehr als eine Million Weiße haben seit 1994 das Land verlassen, viele von ihnen haben in Australien und Rußland eine neue Existenz aufgebaut.

Rassenhaß

Die Burenorganisation AfriForum geht davon aus, daß die Mehrzahl der Farm­überfälle aus kriminellen Motiven er­folgt, den Tätern geht es in erster Linie um Geld. 20 % der Überfälle erfolgen je­doch aus Rassenhaß, die Täter warten oft stundenlang auf ihre Opfer, vergewalti­gen die Frauen systematisch und foltern alle Weißen, auch die Kinder, bestialisch zu Tode. Schwarze Bedienstete, die ihren Arbeitgebern helfen wollen, werden ebenso ermordet: Ein Drittel der Opfer von Farmmorden sind Schwarze. Die Räuber, Mörder und Vergewaltiger wis­sen zumindest einen Teil der Regierungs­partei ANC hinter sich. Sogar Staatsprä­sident Zuma sang das offiziell verbotene Lied „Tötet den Farmer, tötet den Bau­ern“ („Kill the farmer, kill the Boer“) in aller Öffentlichkeit.

Häufig wird behauptet, die Weißen hätten den Schwarzen das Land „gestoh­len“, was allerdings nicht stimmt, denn die Buren wanderten bereits vor 400 Jah­ren in das südliche Afrika ein – lange be­vor Zulus und andere schwarze Bantu- Stämme aus dem Norden kamen. Als ei­gentliche „Ureinwohner“ können nur die verschiedenen Stämme der Buschmän­ner und Nama (Hottentotten) betrachtet werden. Heute sind die Buschmänner fast nur mehr in der Kalahari im Osten Namibias heimisch. Als das Land noch unter südafrikanischer Verwaltung stand, unterstützten sie jedoch die Ein­sätze des südafrikanischen Militärs ge­gen die schwarze Guerilla-Organisation SWAPO, die heute Namibia beherrscht, weil sie von den Weißen mehr Respekt erfahren konnten als von den meisten Schwarzen (die Hautfarbe der Busch­männer und Nama ist gelbbraun, ihre Sprache beinhaltet viele Klicklaute, ihr genetischer Abstand zu den Bantus ist so groß, daß sie als eigene Rassegruppe ge­wertet werden müssen und sie sich selbst auch nicht als „Schwarze“ betrachten). Im Gegenteil, die meisten Bantus sahen früher in den Buschmännern keine richti­gen Menschen.

Hungerstaat

Am 14. März 2018 erklärte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa: „Die ent­schädigungslose Landenteignung ist ei­ner der Mechanismen, die die Regierung anwenden wird, um eine Bodenreform und Bodenumverteilung zu erreichen.“ Ramaphosa, dessen Privatvermögen auf 550 Millionen Dollar geschätzt wird, in­szeniert sich als Sozialrevolutionär, der mit seinen Bodenreform-Plänen den For­derungen schwarzer Linksradikaler ent­gegenkommt. Doch das Beispiel Simbab­we zeigt, daß die Vertreibung weißer Far­mer nur zu einer wirtschaftlichen Kata­strophe führen kann, die zuallererst die armen Schwarzen des eigenen Landes trifft.

Aus dem großen Lebensmittel-Expor­teur Rhodesien wurde ein Hungerstaat, der die eigene Bevölkerung nicht mehr ernähren kann. Auch in Südafrika ist die schon bisher betriebene, auf „freiwilliger Basis“ basierende Verteilung des Landes an schwarze Kleinbauern gescheitert: 94 % der Neubauern können in den meisten Regionen Südafrikas kein positives Er­gebnis erzielen („National-Zeitung“ 13/18). Dadurch ist auch Südafrika vom Nahrungsmittelexporteur bereits zum -importeur herabgesunken!

Vollendeter Sozialismus

Die kollektiven Enteignungen, die die Republik Südafrika nun nach ethnischen Kriterien vornehmen will, erfüllen völ­kerrechtlich den Tatbestand des Geno­zids, des Völkermords. Die südafrikani­sche Nedbank hat sogar festgehalten, daß weiße Farmer auch im Falle der Landenteignung weiterhin ihre Kredite für die Farm und die Wirtschaftsmittel zurückzahlen müssen. Das Online-Portal Bachheimer.com bezeichnet dies als „vollendeten Sozialismus“: Enteignun­gen, für die man noch bezahlen muß. Während europäische Politiker zu diesen Vorgängen schweigen, erklärte Donald Trump auf Twitter, daß er Staatssekretär Pompeo beauftragt habe, „to closely stu­dy the South Africa land and farm seizu­res and expropriations and the large sca­le killing of farmers“. Australien hat so­gar angekündigt, die Zuwanderung von Buren nun noch mehr zu fördern. Deutschland hingegen denkt nicht ein­mal an eine Reduktion seiner „Entwick­lungshilfe“ an Südafrika in dreistelliger Millionenhöhe.

Noch nicht ganz am Ziel scheint je­doch Julius Malema zu sein, der Maß­nahmen ins Auge faßt, wie sie von den Hutus in Ruanda angewandt wurden, erklärte er doch öffentlich: „Jeder, der ge­gen die entschädigungslose Enteignung von Land ist, ist ein Feind unseres Vol­kes, und um eine solche Person werden wir uns noch kümmern. […] Wir rufen nicht zum Schlachten von Weißen auf – bis jetzt jedenfalls nicht.“

Die kanadische Journalistin Lauren Southern hat sich ein eigenes Bild von Südafrika gemacht und den Dokumen­tarfilm „Farmlands“ produziert. 

 

 
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